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Bitcoin unter 63.000 Dollar – Fonds verkaufen jede Rally

Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen gefallen. Der im US-Senat feststeckende CLARITY Act, enttäuschende Zahlen von Coinbase und Strategy sowie steigende Langfristzinsen drücken den Kurs unter 63.000 US-Dollar.

Die Zukunft des Clarity Acts wird zunehmen obskur – entsprechend verliert Bitcoin an Momentum.
Die Zukunft des Clarity Acts wird zunehmen obskur – entsprechend verliert Bitcoin an Momentum.© NorLife / stock.adobe.com/KI-generiert

Eckpunkte:

  • Bitcoin verliert bis zu 3,6 Prozent auf 62.405 US-Dollar
  • CLARITY Act kommt vor der Sommerpause im Senat kaum voran
  • Seit Jahresbeginn liegt die Kryptowährung rund 30 Prozent im Minus

Bitcoin geriet am Freitag, den 31.7., erneut unter Druck und fiel zeitweise um 3,6 Prozent auf 62.405 US-Dollar. Damit erreichte die Kryptowährung den tiefsten Stand seit rund zwei Wochen. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf etwa 30 Prozent. Auch kleinere, weniger liquide Token gaben nach.



Einer der erhofften Krypto-Katalysatoren droht vorerst auszufallen. Der CLARITY Act hängt im US-Senat fest und dürfte vor der Sommerpause nicht mehr vorankommen. Der Gesetzentwurf soll einen umfassenden US-Regulierungsrahmen für Kryptowährungen schaffen und insbesondere die Zuständigkeiten von SEC und CFTC abgrenzen.

Die schwindenden Hoffnungen auf eine rasche Verabschiedung schlagen bereits auf den Handel durch. „Fonds nutzen jede Rally zum Verkauf, weil die Erwartungen an den CLARITY Act schwinden“, sagte Joshua Lim, Global Co-Head of Markets beim Kryptohändler FalconX.

Zusätzlichen Druck erzeugten die Quartalszahlen von Coinbase und Strategy. Coinbase signalisierte eine schwächere Handelsaktivität von Privatinvestoren. Strategy, der größte Bitcoin-Halter unter den Unternehmen, meldete einen Quartalsverlust von 8,22 Milliarden US-Dollar, nachdem der Kursrückgang den Wert seiner Bestände belastet hatte.

Zugleich schalteten die Märkte vor dem Wochenende auf Risk-off. Steigende Langfristzinsen nach der Fed-Sitzung und die jüngsten Schwankungen bei stark frequentierten KI-Trades dämpften die Risikobereitschaft zusätzlich, wie Bloomberg berichtet. Die implizite Bitcoin-Volatilität liegt laut FalconX dennoch nahe historischen Tiefständen. (Bloomberg/hw)

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