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Bitcoin: Risikoprämien gibt es nur außerhalb der US-Börsenzeiten

Investoren, die mit Bitcoin (sehr kurzfristig) Geld verdienen wollen, sollten eine Eigenheit dieser innovativen Anlageklasse unbedingt in ihren Überlegungen miteinbeziehen.

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© zephyr_p / stock.adobe.com

Bitcoin verzeichnete im Nachgang der Pandemie zwei hervorragende Jahre, was die Performance anbelangt. Den größten Teil der Rendite erzielten Investoren jedoch ausgerechnet dann, wenn die US-Börsen geschlossen waren, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine Analyse der Bespoke Investment Group. Das ist umso bemerkenswerter, da Bitcoin rund um die Uhr gehandelt werden kann.

Marktrisikoprämie wird vor allem außerhalb der Handelszeit eingesammelt
Wie unterschiedlich die Performance im Tagesverlauf ist, illustriert die Studie der Bespoke Investment Group. Hätte man seit Anfang 2020 jeweils zum Schluss des New Yorker Aktienhandels um 16 Uhr Bitcoin gekauft und die weltgrößte Digitalwährung am nächsten Morgen zum US-Handelsstart verkauft, hätte man eine Rendite von rund 270 Prozent erzielt. Bei der gegenteiligen Strategie, Kauf zum US-Handelsstart und Verkauf beim New Yorker Börsenschluss, hätte man einen Verlust eingefahren. „Der Großteil der Gewinne von Bitcoin ist außerhalb der regulären Handelszeiten für US-Aktien erzielt worden“, erklärte Jake Gordon in der Bespoke-Analyse und verweist dabei auf nachfolgenden Chart:

Kryptowährungen ähneln Aktien im Kursverhalten
Kryptowährungen werden rund um die Uhr gehandelt. Die Analyse von Bespoke Investment zeigt, wie empfindlich die Kryptomärkte auf Bewegungen der US-Aktien reagieren. Die Hintergründe der frappierend unterschiedlichen Anlageergebnisse der beiden Szenarios bleiben indessen unklar. “Es ist ein eher risikoscheuer Markt”, konstatiert Gordon. “Mit anderen Worten, Aktien und Kryptowährungen sind auf dem Risikospektrum weiter oben angesiedelt und sind daher Hand in Hand abverkauft worden.”

In diesem Jahr hätte ein Händler, der jeweils zur US-Börseneröffnung kauft und beim Handelsschluss verkauft, 30 Prozent des investierten Geldes verloren. Beim Kauf zum Ende der Börsensitzung und Verkauf zum Start des nächsten Börsentages indessen läge das Minus bei lediglich acht Prozent. Dabei ist festzuhalten, dass die täglichen Handelszeiten in den USA kürzer sind als die Zeit, an denen der US-Aktienmarkt geschlossen ist. Deshalb können im globalen Bitcoin-Handel auch mehr Nachrichten und andere Katalysatoren einfließen, so Gordon.

Der Preis für Bitcoin kämpft derzeit mit der Marke von 30.000 Dollar. Beim Rekordhoch vom November letzten Jahres wurden noch knapp 69.000 Dollar gezahlt. Das US-Börsenbarometer S&P 500 hat seit seinem Rekordhoch von Anfang Januar rund 14 Prozent nachgegeben. (aa)

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