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Bitcoin & Co: Digitales Gold verliert weiter an Glanz

Nach dem Bericht über den US-Verbraucherpreisindex, wonach die Kerninflation von 6,6 im Vormonat auf 6,3 Prozent zurückging, fielen die Renditen von Staatsanleihen in dieser Woche. Dies hat die Hoffnung genährt, dass die Fed das Tempo der Zinserhöhungen auf der FOMC-Sitzung im Dezember verlangsamt.

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Mark Dowding, Chief Investment Officer bei   BlueBay Asset Management
© BlueBay AM / Institutional Money

„Infolge des Rückgangs der Kerninflation in den USA rechnen die Märkte nun auf der nächsten Sitzung mit einer Erhöhung um 50 Basispunkte. Es wird immer deutlicher, dass sich die Wirtschaft an mehreren Fronten verlangsamt. Betrachtet man die Preisdaten im Detail, so könnte die Verlangsamung des Mietpreisanstiegs in den kommenden Monaten zu einem Rückgang des Inflationsdrucks führen", analysiert Mark Dowding, Chief Investment Officer bei   BlueBay Asset Management.

Europäische Renditen bewegten sich zuletzt im Gleichschritt mit den US-Staatsanleihen
Falls die Fed eine neutrale Haltung einnimmt, steigen die Erwartungen, dass auch die EZB im ersten Quartal keine Zinserhöhungen mehr vornehmen wird, auch wenn die Inflationsdaten in Europa noch eine Weile höher bleiben werden. In der Zwischenzeit könnte eine Wende beim US-Dollar auch dazu beitragen, den Druck auf die Importpreise zu dämpfen. Mark Dowding dazu: "Noch ist es jedoch verfrüht damit zu rechnen, dass die Phase der Dollar-Stärke einer Phase der Dollar-Schwäche gewichen ist. Wir empfehlen, vorerst eine neutrale Haltung beizubehalten."

Kryptowährungen waren wieder in den Nachrichten
Der Zusammenbruch der FTX-Plattform hat offenbar ein tiefes Loch von acht Milliarden US-Dollar gerissen, was das Vertrauen in diesen Bereich weiter untergräbt. "Unser Mitgefühl gilt den Anlegern, die auf Ponzi-Systeme mit der Hoffnung auf extravaganten Renditen und leicht verdientes Geld hereingefallen sind", sagt Dwoding. "Allzu oft sind es einige der Ärmsten und am wenigsten Gebildeten, die am härtesten betroffen sind, wenn solche Blasen platzen."

Entscheidungsträger hätten dies durch entschlossenes Handeln verhindern können
Überraschender ist, dass auch einige große institutionelle Anleger, darunter einige große kanadische Pensionsfonds und Institutionen aus dem Nahen Osten, in das jüngste Debakel hineingezogen wurden.

Fazit
"Es wäre schön zu denken, dass sich die Lage wendet und wir eine Jahresendrallye bei Risikoanlagen sehen könnten. Die Unsicherheit ist jedoch nach wie vor groß und wir bleiben vorsichtig. Wir haben es vorgezogen, bei Erholungen zu verkaufen und bei Schwächen zu kaufen. Und wir glauben nicht, dass sich hier strukturell viel geändert hat", fügt Dowding hinzu. 
"Diejenigen, die sich klugerweise von Krypto-Assets ferngehalten haben, können sich zumindest freuen, den Kurseinbruch zu verpassen, so dass hier die ‚Joy of Missing Out‘ (JOMO) an die Stelle von FOMO und Bedauern getreten ist." (kb)

 

 

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