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BIT Capital: Wie geht es bei Technologieaktien weiter?

Die Investmentboutique mit Sitzen in Berlin und Hongkong nennt Argumente dafür, warum es bei Technologieaktien mit den Kursen bald wieder nach oben gehen könnte.

Jan Beckers, BIT Capital
Jan Beckers, BIT Capital
© Martin Peterdamm / Institutional Money

Nach massiven Abwertungen von Technologie-Aktien ist nach Ansicht des Berliner Asset Managers BIT Capital eine Ausgangsbasis für die Trendwende bei attraktiven Einzelwerten erkennbar. „Sobald die makroökonomische Unsicherheit nachlässt und die unternehmensspezifischen Fundamentaldaten wieder in den Fokus der Börsenanalysten rücken, werden die Unterschiede in der Wertentwicklung einzelner Aktien aus unserer Sicht frappierend ausfallen“, schreibt Jan Beckers, Gründer und Chief Investment Officer bei BIT Capital, in einem aktuellen Marktkommentar. 

Beckers zufolge finden positive Geschäftsentwicklungen und starke operative Performances der Unternehmen im aktuellen Marktumfeld nicht ausreichend Beachtung. „Es gibt auch eine Übertreibung nach unten“, meint Beckers. Investoren strafen ganze Branchen ab. Über 1.250 und damit mehr als ein Drittel der insgesamt über 3.000 Unternehmen im Nasdaq Composite Index haben mehr als 50 Prozent ihres Wertes im Vergleich zum 52-Wochen-Hoch eingebüßt. „Es hat eine bedeutende Abwertung stattgefunden, die bei den meisten Werten die COVID-Prämie mehr als überkompensiert hat“, schreiben Beckers und sein Team. „Damit unterscheidet sich dieser Zyklus von der langanhaltenden Abwertung, die nach der Dotcom-Blase der Nuller-Jahre eintrat.“

Upstart wurde in Sippenhaft genommen
Als Beispiel für vielversprechende Titel führt Beckers die US-Kreditvergabeplattform Upstart an, die mit Künstlicher Intelligenz arbeitet. „Trotz anhaltend starker operativer Leistungen wird das Unternehmen mit weniger als einem Viertel des Marktwerts bewertet, den es noch vor sechs Monaten hatte“, erklärt der Experte. Upstart konnte seinen Umsatz im Jahr 2021 um 260 Prozent und seinen Gewinn um fast das 13-fache steigern, wobei die Nettogewinnmarge von 7,5 Prozent auf 26,4 Prozent stieg. Im vierten Quartal gelang ein Umsatzanstieg von 33 Prozent gegenüber dem Vorquartal, und die Aktie stieg am nächsten Tag um 36 Prozent. Diese hervorragende Entwicklung habe sich jedoch nur einige Wochen später makroökonomischen Entwicklungen unterwerfen müssen. „Das Unternehmen ist ein Beispiel für die Ausrichtung unseres Portfolios auf Unternehmen, die von der Geschäftsdynamik im aktuellen Umfeld profitieren und gleichzeitig zu attraktiven Bewertungen gehandelt werden.“

Auch angesichts der hohen Inflation sind Technologie-Aktien laut BIT Capital einen Blick wert. „Besonders Tech-Unternehmen, die dank ihrer Produktpalette oder Marktrolle eine Preissetzungsmacht haben, sind unseres Erachtens als Schutz vor anhaltender Inflation gut geeignet“, betont Beckers abschließend. (aa)


BIT Capital ist erstmals am Institutional Money Kongress
Die Investmentboutique ist erstmals Sponsor des Institutional Money Kongresses, der am 1. und 2. Juni 2022 im Wiesbadener RheinMain Congress Center stattfindet. CIO Jan Beckers wird am 2. Juni ab 11:00 Uhr vor institutionellen Investoren im Rahmen eines Workshops genau erläutern, von welchen Megatrends Profianleger zukünftig profitieren können. Mehr Details dazu und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend:

 

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