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Biden versus Trump: Wer liegt nach dem Sentiment vorne?

Das Berliner Fintech Yukka Lab steht für angewandte Augmented Language Intelligence und kontext-basierte Sentimentanalyse für die Finanzbranche. Nun hat man das Sentiment im US-Präsidentschaftswahlkampf mit Hilfe von KI untersucht und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

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© Carsten Reisinger / stock.adobe.com

Im Fokus des aktuellen Newsletters von Yukka Lab stehen die beiden US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und Donald Trump. Analysiert wird das Sentiment betreffend das Image der beiden Kandidaten, um deren Wahlchancen auszuloten. Nach dem nun die beiden Parteikongresse abgehalten sind, auf denen die Kandidaten endgültig nominiert wurden, tritt die Wahlwerbung in die heiße Phase vor dem Wahltag, dem 3. November. Ausgelesen wurde dabei das Sentiment aus den Medien, um festzustellen, wer das bessere Image besitzt. Dies kann wichtig sein, da die Unentschiedenen und Unentschlossenen durch die mediale Berichterstattung in ihrem Wahlverhalten beeinflusst werden können

Trump als Comeback-Kid
Wie die folgende Grafik zeigt, lag Biden (blaue Linie) in den Monaten Juli und August beim  Sentiment vor Trump (violett) in Führung.

Quelle: Yukka Lab

Zu früh gefreut?
Bei einem Vorsprung von um die 15 Prozent kann man von keiner Marginalie sprechen, da noch dazu Trumps Sentiment genettet in beiden Monaten im negativen Bereich lag. Gegen Ende August hätte man der Ansicht sein können, dass die Wahl praktisch schon entschieden ist, wenn man rein auf die hohe Different im Sentiment abstellt. So hatte Biden am 22. August einen Wert von 70 Prozent erreicht. Joe Bidens Versprechen bezüglich der Forcierung Erneuerbarer Energien sowie die Unterschiede in der Qualität der beiden Parteitage schien die Journalisten und Experten in ihrer Mehrzahl für Biden eingenommen zu haben. 

Bidens Vorsprung beim Sentiment ist Geschichte
Doch damit schein nun Schluss zu sein. Zum ersten Mal seit dem 11. April 2020 hat Donald Trump Joe Biden, beginnend mit dem 2. September, beim Sentiment übertroffen. Daraus kann man schließen, dass die Wahl wesentlich knapper ausfallen wird als viele anfangs gedacht haben. Diese Unsicherheit schlägt sich auch an den Märkten nieder, die derzeit sehr volatil sind. Das ist nicht nur wegen der Corona-Pandemie so, sondern auch wegen der unterschiedlichen Auswirkungen, die die Wahl des einen oder anderen Kandidaten auf bestimmte Branchen und Unternehmen haben kann. (kb)
 

 

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