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Bessere Ratings: Bei High Yield Bonds sind nun „Raising Stars“ gefragt

Die erfreuliche Wirtschaftsentwicklung kommt über bessere Bonitätseinschätzungen der Ratingagenturen vielen Hochzinsanleihen zu Gute. Um die richtigen „Raising Stars“, also die Aufsteiger in den Bereich „Investmentgrade“ zu finden, ist aber die Expertise eines guten Fondsmanagers vonnöten.

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Legg Mason Western Asset-CIO Ken Leech: „Aufgrund der aktuellen Bewertungen haben wir derzeit ein eher bescheidenes Engagement im High Yield-Segment, konzentrieren uns hier aber vorwiegend auf die Rising Stars, die potenziell zu einer Investmentgrade-Anleihe aufsteigen können.“
© Legg Mason Western AM

Die Ampeln stehen bei vielen US High Yield Bonds weiterhin auf grün. Denn immerhin jede vierte amerikanische Hochzinsanleihe mit einem BB-Rating, also eine Anleihe, die nur einen einzigen „Notch“ vom begehrten „Investmentgrade“ entfernt ist, könnte in den nächsten 18 Monaten ein Upgrade erhalten und damit als „Raising Star“ rechtzeitig engagierten Investoren über Kursgewinne Freude bereiten. Diese Einschätzung vertritt der CIO der auf Anleihen spezialisierten Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset, Ken Leech, in einer aktuellen Markteinschätzung.

Wetten auf engere Spreads
Grund für diese optimistische Annahme sei der förderliche wirtschaftliche Hintergrund im Land. „Die Wachstumsaussichten in den USA sind positiv. Gleichzeitig werden der Stimulus zurückgefahren und die Zinsen schrittweise erhöht. Mit anderen Worten: Spread-Sektoren bieten Value-Investoren weiterhin ausgewählte Chancen“, führt der Manager des knapp acht Milliarden Euro schweren Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund aus.

Vor allem „Rising Stars“ gehören rechtzeitig gekauft
Vor allem höher geratete High Yield-Anleihen, so genannte „Rising Star-Emissionen“, könnten daher in den nächsten 1,5 Jahren auf der Ratingleiter weiter hinaufsteigen und Investoren damit Chancen in bestimmten Sektoren bieten, glaubt Leech: „Aufgrund der aktuellen Bewertungen haben wir derzeit ein eher bescheidenes Engagement im High Yield-Segment, konzentrieren uns hier aber vorwiegend auf die Rising Stars, die potenziell zu einer Investmentgrade-Anleihe aufsteigen können.“

Energie- und Finanzsektor interessant
Gute Chancen sieht man bei Western Asset vor allem im Energie- und dem Finanzsektor. „Die Spreads im High Yield Corporate Bond-Sektor haben sich bisher im historischen Mittelfeld bewegt, wir glauben, dass das durchaus gerechtfertigt ist, wenn man sich sowohl die fundamentalen als auch die technischen Faktoren anschaut“, erklärt Leech. Der Anleiheexperte bevorzugt daher laut eigenen Angaben „auch weiterhin idiosynkratische Risiken innerhalb favorisierter Subsektoren und Emittenten“.

Insgesamt neun Prozent machen High Yield-Anleihen derzeit am Portfolio des Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund aus.

EMD ebenfalls kaufenswert
Leech und sein Team sehen zudem auch weiterhin viele gute Möglichkeiten im Schwellenländer-Universum – und zwar unabhängig vom sich verbessernden wirtschaftlichen Hintergrund in den USA. Daher ist Leech mit seinem Fonds auch mit 40 Prozent in Schwellenländern investiert, darunter Brasilien, Russland und Argentinien. „Wir sehen bei Schwellenländer-Anleihen Raum für eine Spreadverengung im Vergleich zu den Industrienationen“, hebt Leech hervor. „Daher positionieren wir den Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund auch so, dass wir von den potenziellen Risikoprämien ausgewählter Schwellenländer-Anleihen profitieren können, indem wir uns auf die Länder konzentrieren, die positive Fundamentaldaten und günstige Bewertungen vorweisen.“ (aa)

 

 

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