Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Berichtssaison besser als erwartet

Der Oktober war ein goldener. Risikobehaftete Anlageklassen entwickelten sich deutlich besser als sichere Anlagen, die zum großen Teil sogar an Wert verloren haben.

meyer_bernd_berenberg__c__commerzbank_2015.jpg
Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg
© Berenberg

Die Anleiherenditen kletterten nach oben, die Zinsstrukturkurve versteilerte sich. Zykliker wie der DAX waren die großen Gewinner. Ssinkende politische Unsicherheit, vor allem das Durchbrechen der Eskalationsspirale im Handelsstreit zwischen den USA und China, und die abnehmende Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits trafen auf eine defensive Positionierung vieler Marktteilnehmer.

Bisher besser als erwartete Berichtssaison unterstützte ebenfalls
Damit die Rallye (in den Zyklikern) allerdings anhält, müssen sich die Wirtschaftsdaten verbessern, die bisher immer noch sehr gemischt ausfallen, meint Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg. "Wir sind zwar in den letzten Wochen optimistischer geworden und fahren nun wieder eine neutrale Aktienquote, für ein Aktien-Übergewicht müssten sich die vorlaufenden Konjunkturdaten deutlicher aufhellen."
 
Kurzfristiger Ausblick
Trotz der unerwarteten Absage des Klimagipfels in Chile, auf dem sich Trump und Xi Jingping treffen wollten, beabsichtigen sowohl China als auch die USA, die Phase-1-Vereinbarung in den nächsten Wochen abzuschließen. Eine langfristige Lösung des Handelsstreits wird jedoch zumindest von China kritisch gesehen. Auf der Unternehmensseite endet die Q3-Berichtssaison im November. Bisher ist diese sowohl in Europa als auch in den USA besser als erwartet ausgefallen. Die Fed hat am 30. Oktober die Leitzinsen weiter gesenkt, sich dabei aber eher falkenhaft gezeigt. In 2019 erwartet der Markt und auch Berenberg daher keine weitere Zinssenkung mehr. In den nächsten zwei Wochen wird sich der Blick der Investoren auf die September Industrieproduktion (06.11.) und die ZEW-Wirtschaftserwartungen (12.11) in Deutschland, die Zinsentscheidung der Bank of England (07.11.), das Verbrauchervertrauen in den USA (08.11.) und das Q3-Wirtschaftswachstum in Großbritannien (11.11) richten. (kb)
 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren