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Berenberg zur aktuellen Marktsituation

An den Märkten fand zuletzt ein Favoritenwechsel durch einen erwarteten „Fed-Pivot“ mit Zinssenkungen 2023 statt. Ob und welche Aktien nun wieder kaufenswert sind, erläutert der Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg.

Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg
Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg
© Berenberg

Die letzten zwei Wochen standen ganz im Zeichen von „Bad News is Good News“. Die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone signalisieren eine Kontraktion und das US-Wirtschaftswachstum war nun das zweite Quartal infolge negativ – die USA befinden sich in einer technischen Rezession. Die Zentralbanken hoben derweil die Zinsen weiter an, die EZB um 50Bp, die Fed um 75Bp. Allerdings erklärte Powell von nun an datengetrieben über weitere Zinsschritte zu entscheiden. Die Hoffnung auf eine kurze Rezession gepaart mit bald wieder lockereren Finanzierungskonditionen, sorgte für eine Rallye über alle Anlageklassen hinweg, rekapituliert Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, die jüngsten Marktentwicklungen.

Vieles spricht derzeit gegen Aktien
"Anleger dürften sich in diesem Umfeld wieder mehr auf Gewinnstabilität und -wachstum und weniger auf Bewertungen fokussieren, und unser Quality-Growth-Stil wieder besser funktionieren. Für eine Entwarnung bei Aktien ist es unseres Erachtens allerdings zu früh. Die Gewinnerwartungen sind ambitioniert, der Kostendruck hoch, die Inflation noch nicht rückläufig, die Fed hat noch nicht gedreht und die Energiekrise schwelt", warnt Meyer.
 
Kurzfristiger Ausblick
Nachdem die letzten zwei Wochen von den Zinsentscheidungen der Fed und EZB beherrscht waren, kehrt für die nächsten zwei Wochen mehr Ruhe an der Zentralbank-Front ein. Lediglich die Bank of England veröffentlicht am 4. August den Juli-Inflations-Bericht und die neue Zinsentscheidung.

Die Berichtsaison für das zweite Quartal ist weiterhin in vollem Gange. Nachdem bereits 50 Prozent der Unternehmen des S&P 500 und Stoxx 600 berichtet haben, folgt die zweite Hälfte noch bis Mitte August. Auch geopolitisch wird es spannend. In Zeiten der Energieknappheit entscheidet die OPEC+ am 3. August über den weiteren Förderungsumfang, weist Meyer abschließend hin. (aa)

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