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Berenberg: Weshalb der Markt zunehmend datengetrieben reagiert

Der Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth und Asset Management bei Berenberg beleuchtet, wie Investoren derzeit gebannt auf die neuesten Inflationszahlen schauen und die möglichen Reaktionen respektive Äußerungen der Zentralbanken analysieren.

Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
© Berenberg

Falkenhafte Fed-Kommentare, stärker als erwartete Inflationszahlen in Europa und die Erholung der Rohstoffpreise haben zu einem Anstieg der Anleiherenditen geführt. "Zehnjährige US-Staatsanleiherenditen sind seit Anfang August um 50 Basispunkte gestiegen. Die Aktienmärkte verloren ebenfalls. Eine Ausnahme stellten Energieaktien dar, die von fallenden Öllagerbeständen und Aussagen über eine mögliche Produktionskürzung der OPEC+ profitierten", rekapituliert Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, im hauseigenen "Märkte-Monitor" ein paar der wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Tage und Wochen. 

Nachdem die Berichtssaison nun vorbei ist, dürfte der Aktienmarkt laut Einschätzung Meyers wieder mehr makrogetrieben sein und die Volatilität anziehen – nicht zuletzt wegen einer stärkerer Drosselung der Anleihenkäufe seitens der Fed ab September. Das Augenmerk des Marktes liegt ganz klar auf den Zentralbanken und den kommenden Inflationszahlen. Überraschungen nach unten dürften zu einer Erholungsrallye führen, Überraschungen nach oben dürften für einen Abverkauf sorgen, merkt Meyer an.

Hin und Her auf dem Anleihemarkt bei unsicherer Geldpolitik

Der Markt reagiert zunehmend datengetrieben bezüglich der US-Geldpolitik. Ende Juli war die gepreiste Wahrscheinlichkeit eines 75Bp-Hikes durch die Fed noch unter 30 Prozent. Der Ausflug auf nahe zu 80 Prozent mit den Juli-Arbeitsmarktdaten hielt nur kurz an. Zuletzt ist die Wahrscheinlichkeit dank restriktiver Fed-Kommentare deutlich gestiegen

Kurzfristiger Ausblick
Nach der falkenhaften Ansprache von Fed-Präsident Powell am Freitag schauen die Marktteilnehmer gespannt auf die Zentralbanksitzungen im September. Die EZB tagt bereits am 8. September, die BoE am 15. September und die Fed am 21. September. Am 5. September sind zudem die US-Börse geschlossen (Labour Day).

Diese Wochen sind alle Augen auf die August-Inflationsdaten, die US-Arbeitsmarktdaten und die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) gerichtet. Am Dienstag werden die vorläufigen Inflationsdaten für Deutschland (Aug.) sowie das Eurozonen-Wirtschaftsvertrauen (Aug.) und das US-Verbrauchervertrauen (Aug.) veröffentlicht. Die Inflationsdaten (Aug.) für Frankreich und die Eurozone folgen zusammen mit den PMIs (Aug.) für China am Mittwoch. Am Donnerstag werden neben den deutschen Einzelhandelsumsätzen (Jul.) dann die PMIs (Aug.) für die Eurozone und die USA bekannt gegeben. Die US-Arbeitsmarktdaten (Aug.) und die deutschen Exporte (Jul.) werden am Freitag publiziert. (aa)

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