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Berenberg über die derzeitige Lage an den Aktienmärkten

Der Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg zeichnet ein aktuelles Bild der Märkte. Diese befinden sich derzeit im Spannungsfeld von äußerst bearishen Faktoren und einer aus Contrarian-Sicht bullischen - da negativen - Investorenstimmung.

Bernd Meyer, Berenberg
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg
© Berenberg

Die großen Aktienmärkte sind jüngst volatil seitwärts gelaufen. Eine Ausnahme bildeten chinesische Aktien, die unter erneuten Covid-Ausbrüchen und den damit verbundenen Lockdowns litten. Die Anleiherenditen erreichten größtenteils Jahreshöchststände, getrieben durch falkenhafte Äußerungen von Zentralbankern, fasst Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, die jünsten Marktentwicklungen in der aktuellen Ausgabe des "Berenberg Märkte Monitors" zusammen.

Toxische Gemengelage, aber kein unmittelbarer Sell Off zu befürchten
Eine Kombination aus hoher Inflation, abnehmender Wirtschaftsdynamik und quantitativer Drosselung limitiere Meyer zufolge das Aufwärtspotenzial bei Aktien. Daher dürften keine Bewertungsausweitung zu sehen sein.

Unterdessen nehmen die Rezessionsängste zu. Eine Wirtschaftsabkühlung dürfte jedoch keine große Überraschung für den Markt sein. Die Wirtschaftsinstitute/Broker haben ihre Schätzungen teilweise schon deutlich reduziert und die Positionierung sowie die Anlegerstimmung sind bereits sehr negativ, meint Meyer.

Zudem nimmt der Anteil nicht-fundamentaler Investoren (Stichwort: passives Investieren) immer weiter zu. Das wirkt unterstützend. Ein starker Abverkauf scheint ohne externen Auslöser deshalb ebenso unwahrscheinlich, erklärt Meyer.
 
Kurzfristiger Ausblick
Die global hohen Inflationswerte setzen die Zentralbanken weiterhin unter Druck. Der Markt schaut daher gespannt auf die monatliche Sitzung der Fed am 4. Mai und der BoE am 5. Mai. Bei der Fed preist der Markt eine Zinserhöhung von 50 Basispunkten und bei der BoE von 25 Basispunkten. In Japan sind die Märkte vom 26. April bis 5. Mai (außer 2. Mai) aufgrund der Golden Week Feiertage geschlossen.

Die Auftragseingänge langlebiger Güter (Mrz.) sowie das Verbrauchervertrauen (Apr.) der USA werden am Dienstag veröffentlicht. Am Mittwoch folgen die deutschen Einzelhandelsumsätze (Mrz.) und am Donnerstag das Verbrauchervertrauen (Apr.) aus der Eurozone, die vorläufigen Inflationszahlen (Apr.) aus Deutschland und das Q1-BIP-Wachstum der USA. Die vorläufigen Q1-BIP-Zahlen der Eurozone sowie die Haushaltsdaten (Mrz.) und der Chicago-Einkaufsmanagerindex (Apr.) der USA werden am Freitag bekannt gegeben.

Die deutschen Industriedaten (Mrz.) sowie der ISM-Index (Apr.) und die Arbeitsmarktdaten der USA folgen nächste Woche. (aa)

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