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Berenberg reduziert Aktienquote

Das Hamburger Traditionshaus hat sein Aktienübergewichtung zuletzt reduziert und reagiert damit auf steigende Risiken an den Märkten.

© Bloomberg / Bloomberg News

Eckpunkte:

  • Trotz hoher Ölpreise und gestiegener Anleihenrenditen notieren viele Aktienindizes auf Rekordständen
  • Das löst bei Berenberg gewisse Zweifel an der Nachhaltigkeit an der Aktien-Hausse und in Folge Gewinnmitnahmen aus

Vor dem Hintergrund anhaltender Konflikte im Nahen Osten und einer grosso modo noch immer gesperrten Straße von Hormus machten die fehlenden Öl-Lieferungen aus der Region sich auch an den Märkten bemerkbar: So handelt Brent mittlerweile wieder deutlich über 100 US-Dollar pro Barrel. Auch die Anleiherenditen haben im Zuge der höheren Energiepreise wieder deutlich angezogen, berichten die Markstrategen von Berenberg im aktuellen "Berenberg Monitor".

Sind die Aktieninvestoren zu optimistisch?
Doch an den Aktienmärkten ist laut Berenberg von all diesen Entwicklungen nichts zu spüren. Globale Leitindizes handeln nahe ihrer Allzeithochs und größere Rücksetzer blieben nach der enormen Erholungsrallye im April bislang aus. Darüber hinaus führen zyklische Sektoren das Performanceranking an – trotz der enormen Wachstumsrisiken, die von der Irankrise ausgehen. Aktienmärkte scheinen eine Normalisierung am Persischen Golf trotz stockender Verhandlungen weiterhin fest einzupreisen.

"Gepaart mit dem höheren Zinsniveau sowie der nicht mehr allzu bearischen Positionierung dürfte dies das Aufwärtspotential von Aktien limitieren. Daher haben wir unser Aktienübergewicht zuletzt etwas reduziert", erklärt Berenberg. (aa)

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