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Berenberg-Prognose: Es wird stürmisch

Bernd Meyer, Chefanlagestratege des Wealth and Asset Managements, erwartet einen stürmischer Herbst an den Kapitalmärkten. Danach dürfte ein Teil der Unsicherheiten allerdings abflauen, da die Budget-Diskussion in Italien, US-Wahlen und Brexit abgehakt sein sollten. Mit welchem Ausgang auch immer.

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Das Investmenthaus Berenberg warnt vor einem stürmischen Herbst – erwartet für das Jahresede nach volatilen Zeiten aber einen versöhnlichen Ausgang für das Aktienjahr 2018.

Im nächsten Bild folgen Prognosen zu den wichtigsten Zins- und Währungsmärkten.
© lassedesignen / stock.adobe.com

Bernd Meyer, Chefanlagestratege des Wealth and Asset Managements, erwartet einen stürmischer Herbst an den Kapitalmärkten. Die politischen Unsicherheiten blieben vorerst hoch und auch historisch sei der Oktober der Monat mit der größten Aktienmarkt-Schwankungsbreite. Danach dürfte ein Teil der Unsicherheiten allerdings abflauen, da die Budget-Diskussion in Italien bis Ende Oktober abgeschlossen sein sollte, die Kongresswahlen in den USA am 6. November stattfinden und die Brexit-Bedingungen im Laufe des Novembers konkretisiert sein dürften.
 
Über die Aktienmärkte sagt Meyer: „Dieses Umfeld spricht für eine positive Aktienmarktentwicklung zum Jahresende und in das neue Jahr hinein. Auch in der Vergangenheit entwickelte sich der Aktienmarkt im Zeitraum von November bis April am stärksten. Mit Blick auf sechs Monate stieg der amerikanische Aktienmarkt zudem nach jeder der 17 Kongresswahlen seit 1950. Ein solides Wachstum der Unternehmensgewinne und moderate Bewertungen unterstützen darüber hinaus unsere Erwartung einer Jahresendrallye bei Aktien mit relativem Aufholpotenzial europäischer gegenüber amerikanischen Aktien und Erholungspotenzial von Schwellenländern.“ Ein starker Wirtschaftsabschwung oder gar eine Rezession bleibe auch für 2019 unwahrscheinlich.
 
Den deutschen Leitindex Dax sieht Berenberg zum 30.06.2019 bei 13.700 Punkten, den amerikanischen S&P 500 bei 3.100 Zählern. Meyer konstatiert: "Es wird immer offensichtlicher, dass die breite Liquiditätsunterstützung der letzten Jahre fehlt. Anleger sind mit einem Umfeld tendenziell fallender Bewertungen und geringerer Erträge an den Kapitalmärkten konfrontiert. Sie müssen zunehmend selektiv und taktisch agieren."

Eine Matrix zur Prognose wichtiger Anleihen- und Zinskurse finden Sie hier. (hw)

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