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Berenberg-Kurzkommentar zur Marktlage

Die Aktienmärkte scheinen von einem klaren Wahlsieg Joe Bidens auszugehen und sorgen damit für steigende Kursnotierungen. Auch dass die US-Senatsmehrheit den Demokraten zufällt, sorgt für keine Irritationen. Denn das hätte auch Vorteile...

Bernd Meyer
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
© Berenberg

Der Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg, Prof. Dr. Bernd Meyer, zeigt sich in der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Publikation "Berenberg Märkte-Monitor" optimistisch.

Das liegt wohl daran, dass der Oktober bis dato deutlich besser als der September verlief. Und die zweite Oktoberhälfte sei laut Meyer zumindest historisch gesehen noch positiver für die Aktienmärkte. Darüber hinaus haben die ersten US-Unternehmen die pessimistischen Q3-Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

Trump wird wahrscheinlich abgewählt
Zudem habe die erste TV-Debatte zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten, der Umgang Donald Trumps mit der Corona-Erkrankung sowie seine einseitige (temporäre) Aufkündigung des Fiskalpakets zu einer erhöhten Siegwahrscheinlichkeit von Joe Biden geführt.

Umfragen und Wettmärkte gehen nun davon aus, dass die Demokraten auch den Senat übernehmen werden, sodass die Aktienmärkte vermehrt deren Regierungsvorhaben (Fiskalstimulus, teilweise Entspannung im Handelsstreit, Steuererhöhung) einpreisen.

Die Unsicherheit rund um die Wahlen habe Meyer zufolge im Ergebnis etwas nachgelassen. "Für die weitere Entwicklung der Märkte wäre neben den US-Wahlen vor allem die Zulassung eines Corona-Impfstoffes relevant. Die Volatilität dürfte kurzfristig erhöht bleiben", prognostiziert Meyer abschließend. (aa)
 

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