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Berenberg hält Aktienquote hoch, weil....

Das Hamburger Traditionshaus hat Dividendenwerte trotz einiger Gewinnmitnahmen noch immer leicht übergewichtet und begründet dies mit dem starken Pessimismus vieler Investoren, der Saisonalität und der Hoffnung, dass keine noch schlimmeren Nachrichten gemeldet werden.

Prof. Dr. Bernd Meyer
Prof. Dr. Bernd Meyer
© Berenberg

Nachdem sich die Aktienmärkte im März kräftig erholt hatten, ging es im April bis dato bergab. Ein Grund dafür ist neben dem andauernden Krieg Putins, dass die Fed die Anleger zunehmend auf eine quantitative Straffung vorbereitet hat, rekapituliert Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg im aktuellen "Berenberg Märkte Monitor" die jüngsten Entwicklungen.

Meyer erinnert daran, dass eine Bilanzkürzung direkte Auswirkungen auf die Finanzmärkte hat, da das Geld von auslaufenden Anleihen teilweise nicht mehr reinvestiert werde und dem Markt somit Liquidität entzogen werde. Im Gegensatz dazu wirkten Leitzinserhöhungen häufig mit einem größeren Zeitverzug – zudem betreffen die Auswirkungen tendenziell die Wirtschaft und nur indirekt die Finanzmärkte.

"Da die Märkte im Rahmen der anstehenden Berichtssaison auch weniger durch Aktienrückkaufprogramme unterstützt sind, haben wir nach der starken Rallye Ende März unsere Aktienquote reduziert. Wir bleiben aber leicht übergewichtet. Dafür spricht neben der positiven Saisonalität die nach wie vor pessimistische Anlegerstimmung und -positionierung. Ohne einen externen Schock dürfte das Abwärtspotenzial kurzfristig begrenzt sein", erklärt Meyer.

Kurzfristiger Ausblick
Mit der anstehenden Q1-Berichtssaison dürften wieder die Fundamentaldaten der Unternehmen und damit die Auswirkungen der deutlich gestiegen Inputkosten auf die Gewinne in den Fokus der Anleger rücken. In den nächsten zwei Wochen berichten mehr als 20 Prozent des Stoxx 600 und 50 Prozent des S&P 500 nach Marktkapitalisierung. Politisch dürften die französischen Präsidentschaftswahlen (zweite Runde am 24.04.) und geldpolitisch die Sitzung der EZB am 14. April die Märkte beschäftigen.

Diesen Dienstag stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen (Apr.) für Deutschland sowie Inflationsdaten (Mar.) für die USA an. Am Mittwoch folgen die Inflationsdaten (Mar.) für Großbritannien, die US-Erzeugerpreise (Mar.) sowie die Industrieproduktionsdaten (Feb.) für die Eurozone. Die Einzelhandelsumsätze (Mar.) sowie das Verbrauchervertrauen (Apr.) für die USA werden am Donnerstag und die Industrieproduktion (Mar.) am Freitag publiziert. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (Apr.) für Europa und die USA werden in der Folgewoche veröffentlicht. (aa)

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