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Berenberg: Fallhöhe für Aktien nun wieder höher

Der Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg warnt trotz oder gerade wegen des nunmehr gestiegenen Optimismusgrades vor einre höheren Fallhöhe der Kurse, falls die Erwartungen enttäuscht werden sollten.

Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg
© Berenberg

Die Erholungsrallye ging zuletzt weiter, unterstützt durch ein Short-Covering sowie Aktienkäufe der Systematiker, begünstigt durch eine fallende Volatilität und ein besseres Momentum. Grund für die freundliche Stimmung waren auch Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell. Er hatte angedeutet, dass die Fed künftig eine moderatere Zinspolitik verfolgen könnte. Gepaart mit Hoffnungen, dass wir den Hochpunkt der US-Inflation und der USD-Stärke gesehen haben könnten, haben sich zuletzt vor allem die großen Underperformer dieses Jahr erholt. Technologietitel schlugen Ölaktien um mehr als 16 Prozent über die letzten vier Wochen. Der japanische Yen hat von seinem Tief im Oktober ca. 12 Prozent gegenüber dem US-Dollar aufgewertet. Anleihen legten in der Breite zu, resümiert Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, im aktuellen "Berenberg Märkte-Monitor". Investoren sollten sich jedoch nicht zu sicher fühlen...

Gefährlichere Fallhöhe
Die Kapitalmärkte haben ein SoftLanding-Szenario nun wieder stärker eingepreist. Sollte dieses jedoch nicht eintreten, dürfte die Fallhöhe für Aktien nun wieder etwas höher sein. Allerdings sind Positionierung und Sentiment weit davon entfernt, bereits optimistisch zu sein, warnt Meyer.

Wichtige Termine der nächsten Tage
Am 14. Dezember kommt die Fed und am 15. Dezember die EZB sowie die BoE zusammen. Nachdem die Inflation sowohl in den USA als auch in der Eurozone zuletzt stärker als erwartet gefallen ist, dürften viele Marktteilnehmer gespannt auf die Reaktionen und den geldpolitischen Ausblick der Zentralbanken blicken.

Der EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs findet am 15./16. Dezember statt. Zentrale Themen dürften der Ukraine-Krieg und die Energiesicherheit sein. Heute stehen die Service-Einkaufsmanagerindizes (PMIs, Nov.) für Europa und die USA an. (aa)

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