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Berenberg: Diese Faktoren machen die Märkte immer Crash-anfälliger

Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management von Berenberg, erläutert, warum die Risiken an den Märkten immer höher werden. Ein Grund dafür sind laut Meyer u.a. immer schnellere Computer und Handelssysteme, ETFs und strukturierte Produkte.

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Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management von Berenberg

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Unruhe an den internationalen Finanzmärkten geht Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management von Berenberg auf die dafür verantwortlichen Gründe und die Konsequenzen ein. Seiner Ansicht nach sei dies das Ergebnis einer längerfristigen Entwicklung, denn die Struktur und das Verhalten der Kapitalmärkte haben sich in den vergangenen zehn Jahren wesentlich verändert.

Gründe...
Die Jahre niedriger Anleiherenditen und quantitativer Lockerung durch die Zentralbanken hätten laut Meyer Spuren im Agieren der Investoren hinterlassen. Zudem veränderten die zunehmende Regulierung der Banken nach der Finanzkrise, die Verfügbarkeit schnellerer und billigerer Computer sowie der Vormarsch börsengehandelter Fonds und strukturierter Produkte die Qualität der Liquidität an den Märkten.

... und Konsequenzen
Die Konsequenzen seien laut Meyer einseitige Positionierungen, Scheinsicherheit, fehlende Diversifikation und bei anspringender Volatilität eine versiegende Liquidität. „Flash Crashs“ sowie wiederkehrende, abrupte Korrekturbewegungen kämen Meyer zu Folge immer häufiger vor.
 
"De facto gehören solche Ereignisse heute zum normalen Marktumfeld. Anleger sollten sich dessen bewusst sein und ihre Portfolios vor diesem Hintergrund überprüfen. Für Anleger, die nicht systematisch agieren, bieten solche Marktbewegungen aber auch Opportunitäten", erklärt Meyer.

Die vollständige Analyse von Meyer (deutsch, neun Seiten), finden Interessierte zum Download HIER. (aa)
 

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