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Berenberg-Anlagechef: Anlegern ist Lust am Risiko vergangen

Für Investoren gibt es viele Gründe, um sich defensiv zu positionieren, sagt Berenberg-Chefstratege Bernd Meyer. Diese Faktoren drücken auf die Stimmung der Anleger.

Bernd Meyer, Chefanlagestratege bei Berenberg
Bernd Meyer, Chefanlagestratege bei Berenberg
© Berenberg

2019 war ein gutes Jahr für Investoren: Fast alle großen Anlageklassen – mit Ausnahme von Cash – beendeten die Saison im Plus, auch dank der Unterstützung der Zentralbanken rund um den Globus. Entsprechend optimistisch war die Stimmung auf dem Parkett. Für das neue Jahr rechnet Bernd Meyer, Chefanlagestratege bei Berenberg, einem der vielen Sponsoren am 13. Institutional Money Kongress Ende März 2020 in Wiesbaden, dagegen mit einem Dämpfer. "Für Investoren gibt es viele Gründe, um sich defensiv zu positionieren und damit nicht voll zu profitieren", sagt der Ökonom.

Da wäre zum einen die politische Unsicherheit. Sie befindet sich nach wie vor auf einem Rekordhoch, insbesondere wegen der immer wieder auftretenden Spitzen im Handelsstreit. Zudem enttäuschen sowohl die Konjunkturdaten als auch die Unternehmensgewinne kontinuierlich. Und jüngst kamen noch die geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran obendrauf.

Handelsabkommen rückt in Reichweite
Auch die hohen Aktienquoten systematischer Anlagestrategien sowie die ambitionierten Bewertungen sollten zur Vorsicht mahnen, sagt der Experte. Immerhin: Einen Lichtblick sieht der Experte. Am 15. Januar plant US-Präsident Donald Trump das Phase-1-Handelsabkommen mit China zu unterzeichnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann über Phase Zwei verhandelt werden. (fp)

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