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Bayes Business School: Immo-Expertin sieht Zwangsverkäufe heraufdräuen

Die Unsicherheit auf den Märkten werde zu Zwangsverkäufen von Immobilien führen, sagt Dr. Nicole Lux, Senior Research Fellow an der Bayes Business School und Hauptautorin des halbjährlichen Bayes Commercial Real Estate Lending Report.

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Dr. Nicole Lux, Senior Research Fellow an der Bayes Business School 
© Bayes Business School

Der Mini-Haushalt des britischen Schatzkanzlers hat die Märkte erschüttert. Das Pfund ist abgestürzt, und die Zinsen werden in die Höhe schnellen, während die Bank of England zu reagieren versucht. 

Zu den am stärksten betroffenen Märkten gehört der Immobilienmarkt, wo große Kreditgeber bereits Hypothekenangebote inmitten einer Wolke der Unsicherheit über die Kreditkosten zurückziehen. Laut Dr. Nicole Lux, Senior Research Fellow an der Bayes Business School und Hauptautorin des halbjährlichen Bayes Commercial Real Estate Lending Report, könnte die Unvorhersehbarkeit zu Zwangsverkäufen von Immobilien führen.

Festverzinsliche Hypothekenprodukte wurden zurückgezogen
Dr. Lux erklärte: "Die sich schnell ändernden Zinssätze machen es den Kreditgebern schwer, das potentielle Risiko sinkender Immobilienwerte oder auch die zu erwartenden Zahlungsschwierigkeiten ihrer Kreditnehmer einzuschätzen. Festverzinsliche Hypothekenprodukte wurden zurückgezogen, weil die Kreditgeber nicht wissen, wie sie eine fünf-, zehn- oder gar 25-jährige Hypothek in der Zukunft bepreisen sollen. Während die jüngsten Ankündigungen der Regierung zu kurzfristiger Verwirrung geführt haben, scheint es ziemlich sicher zu sein, dass die langfristig niedrigen Zinssätze aus der Vergangenheit mittelfristig nicht anhalten werden, und Kreditnehmer, die zwischen 2017 und 2019 eine Immobilie mit fünfjähriger Zinsbindung gekauft haben, werden am Ende mehr von ihrem Haushaltseinkommen für Hypothekenkosten ausgeben."

Stresstests sind Gebot der Stunde
Die Märkte für Staatsanleihen hätten bereits mit einem starken Rückgang der Neuemissionen auf die steigenden Zinssätze reagiert, während die privaten Anbieter von Wohn- und Gewerbehypotheken fleißig Stresstests durchführten, um zu prüfen, ob sie zusätzliches Kapital benötigen würden, um die Risiken in ihren Kreditbüchern abzudecken.

Der fünfjährige Sonia-Swap-Satz zeige, so Lux weiter, dass die Erschwinglichkeit von Schulden bereits stark rückläufig sei, was bedeute, dass immer weniger Menschen in der Lage sind, die Rückzahlungen zu leisten. Bei den derzeitigen Zinssätzen erfordere eine Hypothek von 60 Prozent Beleihungswert (Loan-to-Value; LTV) höhere Zinszahlungen als das verfügbare Einkommen. All dies werde unweigerlich zu Zwangsverkäufen unter den Eigentümern von Gewerbe- und Wohnimmobilien führen, was kapitalkräftigen Investoren, die ein Schnäppchen machen könnten, stark in die Hände spielen werde. (kb)

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