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Bantleon prophezeit nahendes Hausse-Ende

Die vorherrschende Euphorie an den Börsen ist mit einem Ablaufdatum versehen. Für das Gesamtjahr 2022 ziehen dunkle Wolken auf, meint Daniel Hartmann von Bantleon.

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© magann / stock.adobe.com

Daniel Hartmann, Chefvolkswirt beim Investmenthaus Bantleon, blickt wenig optimistisch auf das neue Jahr: Zwar sei die Virusvariante Omikron allem Anschein nach weniger gefährlich als ursprünglich gedacht, was in einem kräftigen Konjunkturaufschwung resultieren könnte. Damit ginge die Hausse Anfang 2022 in die nächste Runde. Gleichzeitig würde ein positives wirtschaftliches Umfeld jedoch die Ausstiegspläne der Notenbanken befeuern. "Dies gilt umso mehr, als bei der Inflation keine Entspannung in Sicht ist", sagt der Experte. "Nicht nur das Ende der Wertpapierkäufe, sondern auch Leitzinserhöhungen rücken damit 2022 ins Blickfeld."

Insgesamt würde sich für die Aktienmärkte im Laufe des kommenden Jahres eine ungute Mischung zusammenbrauen. Die heutige Euphorie über das Abflauen der Pandemie dürfte nach Einschätzung Hartmanns spätestens im zweiten Halbjahr 2022 verloren gehen. Dazu kämen nicht nur steigende Finanzierungs- und anziehende Lohnkosten sowie anhaltend hohe Rohstoffpreise für Unternehmen. Den Finanzmärkten würde mit dem Ende der Wertpapierkaufprogramme schließlich auch noch die zusätzliche Liquidität entzogen. "In Anbetracht dessen gehen wir davon aus, dass an den Aktienmärkten auf ein gutes erstes ein schwaches zweites Halbjahr folgen wird", sagt Hartmann.

Ein bitterer Vorgeschmack
Vieles spricht seiner Ansicht nach dafür, dass die Inflation auf einem hohen Niveau verharrt. Die Notenbanken werde das dazu zwingen, ihren geldpolitischen Stimulus weiter zurückzufahren. In der Gesamtjahresbetrachtung, so Hartmann, sollten die US-amerikanischen und europäischen Börsen nahezu stagnieren und damit einen Vorgeschmack darauf bieten, worauf sich Investoren in den 2020er-Jahren gegenübersehen. "Ohne aktives Management bei der Einzeltitelselektion und in der Quotensteuerung dürfte kein Blumentopf zu gewinnen sein." (fp)

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