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Bantleon: Lohnt jetzt noch der Einstieg in den Aktienmarkt?

Die Warnungen vor Übertreibungen an den Börsen werden lauter. Bantleon-Chefökonom Daniel Hartmann sieht die Situation gelassen – und rechnet mit weiter steigenden Kursen.

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© fotogestoeber / stock.adobe.com

Eine gesunde Portion Vorsicht ist der Allokation nie verkehrt, doch derzeit überschlagen sich Marktbeobachter mit mahnenden Worten. Die Bewertungsniveaus an den Märkten seien ambitioniert, die Stimmung bei Aktien gefährlich optimistisch. Auch die schwächelnde Konjunktur in China ist Wasser auf den Mühlen der Skeptiker. Daniel Hartmann, Chefökonom beim Fondsanbieter Bantleon, kennt diese Risikofaktoren, sieht aber auch viele Lichtblicke – in China beispielsweise bei den Kredit- und Immobiliendaten. Auch in der Eurozone treten die Silberstreife deutlich zutage. "Vor allem in der deutschen Industrie geht es nicht weiter abwärts", sagt er.

Die Auftragslage hat sich gemäß der jüngsten Einkaufsmanagerumfrage zum zweiten Mal erkennbar aufgehellt. Dieses Signal ist laut Hartmann für Investoren von entscheidender Bedeutung, schließlich "wurde der konjunkturelle Abwärtstrend in der Eurozone maßgeblich vom verarbeitenden Gewerbe in Deutschland vorangetrieben." Sollte sich die Lage in diesem Bereich bessern, dürfte dies der Startschuss für eine generelle Belebung in der Eurozone sein.

Rückenwind für Aktien
Sobald die Wirtschaft der Währungsunion in Schwung kommt, dürften sich auch die Bewertungsniveaus an den Kapitalmärkten relativieren. Hartmann nennt dafür mehrere Gründe.

Zum einen sind Anleger im Aufschwung in der Regel bereit, teurere Aktien zu kaufen. Andererseits werden die höheren Gewinneinschätzungen als Folge des Aufschwungs die Kurs-Gewinn-Verhältnisse drücken. Investoren dürften dann die attraktiven Dividendenrenditen verstärkt ins Auge fallen. "Die durchschnittliche Dividendenrendite sollte sich mithin beim Dax und Eurostoxx 50 im Jahr 2020 erneut in der Nähe von drei Prozent einpendeln", sagt Hartmann. (fp)

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