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Bantleon: Investoren sollten Fuß nicht vollständig vom Gaspedal nehmen

Auch wenn Nachholeffekte und Fiskalimpulse langsam an Schwung verlieren, bleibt die wirtschaftliche Expansion robust, sagt Daniel Hartmann von Bantleon.

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© Imaging L / stock.adobe.com

Wer seit dem Corona-Börsentiefpunkt im März 2020 auf eine "Risk-on"-Strategie setzte, ist an den Finanzmärkten mehr als gut gefahren:  Der MSCI World legte seit Ende März 2020 um 100 Prozent zu, US-High-Yields um zirka 40 Prozent. Sichere Häfen wie etwa US-Treasuries verzeichneten hingegen einen Verlust. Darauf macht Daniel Hartmann, Chefvolkswirt beim Vermögensverwalter Bantleon, in seinem Marktkommentar aufmerksam. 

Nun ebben jedoch die coronabedingten Nachholeffekte sowie die Fiskalimpulse ab. Der ifo-Geschäftsklimaindex ging neuerdings leicht zurück. "Sollten Anleger jetzt von Risk-on zu Risk-off wechseln?", fragt Hartmann. Zwar lasse der Rückenwind für die Finanzmärkte tatsächlich nach. "Dennoch bahnt sich aus unserer Sicht keine klassische Risk-off-Phase an", beschwichtigt der Experte. 

"Risk-on" light ist jetzt ratsam
Im Unterschied zu früheren Trendwenden bahne sich diesmal keine Stagnation oder gar Rezession an. Die Konjunktur werde weiterhin gestützt, unter anderem vom Sparüberhang der Konsumenten. Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne werden vielleicht nicht mehr so stark wie in den vergangenen Monaten, aber dennoch robust wachsen. Daher rät Hartmann zu einer "Risk-on-light"-Strategie. Risikoassets sollten seiner Ansicht nach weiterhin outperformen. (fp)

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