Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Bantleon Chefanlagestratege erwartet ruppigeres, raueres Börsenumfeld

In einem kürzlich geführten Videointerview hat sich Bantleons Chefanlagestratege Dr. Harald Preißler skeptisch zu den Aktienmärkten geäußert.

1516786275_preissler_ii_1.jpg
Bantleon Chefanlagestratege Dr. Harald Preißler
© Bantleon

"Das Börsenumfeld wird ruppiger und rauer, es wird häufiger tiefere Einschläge geben, in den USA wie an den europäischen Aktienmärkten" - so lautete seine Kernbotschaft. Nach dem scharfen Einbruch von Anfang Februar gebe es jetzt zwar eine technische Erholung. Aber das sei alles nur ein "Vorgeplänkel". Der wichtigste Faktor in den nächsten sechs bis zwölf Monaten sei die Konjunktur, und diese habe ihren Höhepunkt hinter sich: "Die Phase immer guter und besserer Nachrichten von der Konjunktur und den Unternehmensgewinnen ist vorbei." 

Eine Null-Performance 2018 wäre schon ein Erfolg 

Für 2018 rechnet Preißler bei globalen Aktienanlagen mit einer Nullrendite, wenn nicht gar mit einer negativen von minus drei bis minus fünf Prozent, "allerdings dazwischen mit schärferen Korrekturen von 20 bis 25 Prozent, die sich dann wieder fangen." Ein wichtiger Faktor dabei sei die Angst vor deutlich höheren Zinsen, die ebenfalls das Wirtschaftswachstum bremsen könnten, denn die Finanzierungskonditionen für Investitionen würden sich deutlich verschlechtern, was auch an den Aktienmärkten für Probleme sorgen werde, so Preißler weiter.

Defensive Aufstellung angeraten

Investoren sollten sich deshalb defensiv positionieren und zunächst abwarten, wie sich die Konjunktur in den nächsten Monaten entwickle. Einen Einstieg bei Aktien empfiehlt Dr. Preißler erst wieder, wenn die Konjunkturbeule überstanden ist. (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen