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Bantleon: Aktien und Anleihen könnten unterschiedliche Wege gehen

Entgegen des üblichen Verlaufs haben sich Aktien und Anleihen zuletzt in die gleiche Richtung entwickelt. Doch das wird sich bald ändern – zugunsten von Aktien, sagt Bantleon-Analyst Andreas Busch.

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© inesbazdar / stock.adobe.com

Entwickeln sich Aktien und Anleihen normalerweise in die entgegengesetzte Richtung, lässt sich seit Anfang des Jahres ein unüblicher Verlauf beobachten: Sowohl Aktien als auch festverzinsliche Wertpapiere entwickelten sich seitdem positiv. Die Anleihemärkte profitieren davon, dass die Notenbanken die Zinsen vorerst nicht erhöhen wollen. Auch Aktien kommt das zugute, dazu stimmt der Konjunkturausblick zunehmend optimistisch. Die gleichgerichtete Entwicklung kann jedoch "auf Dauer nicht fortbestehen", sagt Andreas Busch, Analyst beim Schweizer Asset Manager Bantleon. 

Für den Marktprofi ist klar, dass eine der beiden Seiten langfristig verlieren wird – treffen wird es seiner Ansicht nach die Anleihen. Er geht davon aus, dass die Konjunktur anziehen wird und sich die Aktienkurse somit weiterhin positiv entwickeln. Gleichzeitig werden die Notenbanken ihre Anleihekäufe zurückfahren. Voraussichtlich steigen die Renditen für festverzinsliche Wertpapiere, was sich negativ auf die Anleihekurse auswirkt. 

Aktienkurse steigen, Anleihemärkte leiden
Das alternative Szenario hält Busch für weniger realistisch. Sollten die Notenbanken in Sachen Weltkonjunktur skeptisch bleiben, gerieten Aktien unter Druck, während Anleihen zunehmend beliebter würden. Der Analyst ist jedoch überzeugt, "dass der Konjunkturtrend in der Eurozone im Laufe des zweiten Quartals nach oben dreht". (fp)

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