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Axa IM: Es ist nicht zu spät für höheres Aktien-Exposure

Trotz Sorgen über die Delta-Variante betrachtet Chris Iggo von Axa Investment Managers Aktien derzeit als konkurrenzlos, wenn es um Renditen geht. Er rechnet auch im kommenden Jahr mit steigenden Kursen.

Chris Iggo, Axa IM
Chris Iggo, Axa IM: "Ein Kapitalwachstum kann eigentlich nur von Aktien kommen."
© Axa IM

Wer den Aufbau höherer Aktienbestände ärgert sich angesichts gestiegener Notierungen. Doch für Investoren mit dem Wunsch nach auskömmlicher Rendite sind Aktien auch jetzt noch das Mittel der Wahl, erklärt Chris Iggo, Chefanlagestratege für den Bereich Kerninvestments bei Axa Investment Managers (Axa IM). "In der Berichtssaison für das zweite Quartal sind die gemeldeten Gewinne für den S&P 500 überraschend um 17 Prozent gestiegen", sagt er. "Die aggregierten Bottom-up-Gewinne pro Aktie zeigen ein sehr rosiges Bild für Aktien."

Marktbeobachter rechnen für das kommende Jahr in den USA ebenso wie in Europa mit einem Gewinnwachstum von rund zwölf Prozent. In großen Schwellenländern erwarten Experten sogar noch höhere Wachstumsraten. "Das sind gute Gründe, die Aktienmärkte weiterhin positiv zu beurteilen", sagt Iggo. Trotz dieser optimistischen Prognose schließt der Finanzprofi einen erneuten globalen Konjunkturcrash aufgrund der Delta-Variante des Coronavirus nicht aus. Versorgungsengpässe und eine steigende Inflation sind aus seiner Sicht ebenfalls nach wie vor ein Risiko.  

Der Sommer könnte volatiler enden
Anleger sollten sich im Spätsommer also auf Schwankungen gefasst machen. Allerdings dürften die Kursrückgänge nur von kurzer Dauer sein, prophezeit der Experte. In jedem Fall sieht er zu Aktien derzeit keine Anlagealternativen mit auskömmlichen Renditen, vor allem, da die Renditeerwartungen für langfristige Anleihen seiner Prognose nach sehr niedrig bleiben. "Ein Kapitalwachstum kann eigentlich nur von Aktien kommen", bekräftigt Iggo. (fp)

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