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Ausblick 2022: Die Wall-Street-Rallye ist noch nicht beendet

Die amerikanischen Börsen haben ein formidables Jahr hinter sich. Viele Anlagestrategen und Fondsmanager trauen US-Aktien zu, auch 2022 besser abzuschneiden als ihre europäischen Pendants.

Ulrich Stephan, Deutsche Bank
Ulrich Stephan, Chefanlagestratege Privatkundenbank, Deutsche Bank
Der Ausblick für Aktien bleibt nach Ansicht der Deutschen Bank positiv: "Das anhaltende Gewinnwachstum der Unternehmen dürfte die Aktienmärkte weiterhin treiben, obwohl die Dynamik nachlassen sollte", sagt Ulrich Stephan, der Chefanlagestratege der Bank. "Aktien sind im historischen Vergleich nicht preiswert. Wir gehen davon aus, dass wir keine Ausweitung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses sehen werden, sondern die Rendite des Jahres 2022 in etwa dem erwarteten Gewinnwachstum von acht bis neun Prozent entspricht." Den US-Leitindex S&P 500 sieht Stephan Ende 2022 bei 5.000 Punkten. Der größte Teil des Gewinnwachstums sollte von digitalen sowie Technologieunternehmen mit starker Preissetzungsmacht beigesteuert werden. Die aggregierte Nettogewinnmarge dürfte nahe des Rekordniveaus von 13,5 Prozent bleiben. "Inzwischen hat der Bewertungsunterschied zwischen europäischen und US-Aktien ein 20-Jahres-Hoch erreicht und sollte nicht weiter zunehmen", so Stephan.
© Deutsche Bank

Wer zu Jahresbeginn in den US-Leitindex S&P 500 investierte, hat sein Vermögen binnen zwölf Monaten um rund ein Viertel gemehrt. Eine derart gute Performance der Wall Street hatten vor einem Jahr die wenigsten professionellen Beobachter erwartet – seinerzeit herrschte allenfalls gedämpfter Optimismus für amerikanische Aktien.

In der aktuellen "Ausblicks-Saison" sind die Auguren etwas positiver gestimmt. Die Anlagestrategen und Fondsmanager, deren Einschätzungen wir in der Bilderstrecke oben zusammengestellt haben, trauen den US-Aktien durchaus zu, die europäischen Börsen ein weiteres Jahr hinter sich zu lassen.

Empfohlene US-Allokation nimmt zu
Dass die USA am Anteilsmarkt nach wie vor als dominierende Nation gelten, zeigt auch eine Umfrage des Fondsdienstleisters Universal-Investment unter unabhängigen Vermögensverwaltern. Sie raten in einer Musterallokation im Schnitt zu einem 36,2-prozentigen Anteil von US-amerikanischen Titeln im Depot. Im Vorjahr hatte diese Quote nur bei knapp 30 Prozent gelegen.

Im Durchschnitt rechnen die befragten Vermögensverwalter zum Jahresende 2022 mit einem Stand des S&P 500 von 4.876 Punkten. Um Weihnachten notierte der Index bei 4.700 Zählern. (bm)

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