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Auch Warren Buffett ist vor den Folgen der Corona-Krise nicht gefeit

Es hat sich ausgepilgert, denn das "Woodstock der Kapitalisten" fällt Cororna zum Opfer: Investorenlegende Warren Buffett hat seine Aktionäre von der Hauptversammlung der Berkshire Hathaway wegen akuter Ansteckungsrisiken ausgeladen, findet aber tröstende Worte für seine Fans.

Warren Buffett
40.000 Fans müssen 2020 auf das Treffen mit Investmentguru Warren Buffett verzichten.
© Daniel Acker / Bloomberg

Das legendäre Aktionärstreffen von Berkshire Hathaway sollte am 2. Mai in Omaha über die Bühne gehen. In diesem Jahr müssen sich die Fans von Warren Buffett und seinem 96-jährigen Alter Ego Charlie Munger allerdings mit einer Live-Übertragung im Internet begnügen. Denn ebenso wie andere Konzerne hat auch Berkshire Hathaway seine alljährliche Hauptversammlung absagen müssen. Im Vorjahr pilgerten noch rund 40.000 Anteilseigner zu dem Treffen.

Worte des Trosts
"Charlie und ich werden euch vermissen, aber wir werden viele tausend von euch im nächsten Jahr sehen", tröstet Buffett in einem Brief seine Aktionäre. Ersatzlos gestrichen ist auch das große Rahmenprogramm rund um die Hauptversammlung, das angesichts des Andrangs fast schon Volksfestcharakter besitzt. Die 89-jährige Investorenlegende wolle verhindern, dass das Städtchen Omaha in der Corona-Pandemie durch seine Schuld zum Krisenherd werde.

"Es hat 89 Jahre gedauert, bis ich das erlebt habe"
In einem Interview mit "Yahoo Finance", das Buffett einen Tag nach dem "Schwarzen Montag" gab, zeigte er sich zwar weitgehend entspannt, musste allerdings zugeben, dass es "89 Jahre gedauert hat, bis ich das erlebt habe". Doch wenn man lange genug dabei bleibe, habe man irgendwann in den Märkten alles einmal gesehen, so der Starinvestor. Der panikartige Ausverkauf an den Börsen sei nach Ansicht von Buffett gar nicht so außergewöhnlich und lediglich der Lauf der Dinge: "Märkte, die Sekunde für Sekunde offen sein müssen, reagieren auf Nachrichten auf große Art und Weise", so der Berkshire-Hathaway-Gründer im Gespräch mit "Yahoo Finance". (mb/kb)

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