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Atomfonds diversifiziert Anlagen in Richtung Private Equity

Der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo) wagt sich nach Aktien- und Rentenengagements nun auch in die Privatmärkte. Somit wird der deutsche Staatsfonds wahrscheinlich bis Ende des Jahres damit beginnen, in Private Equity zu investieren.

Anja Mikus
„Bis Ende des Jahres werden wir wahrscheinlich die ersten Private-Equity-Fondsanteile zeichnen“, sagt Anja Mikus (Bild) im Talk mit Bloomberg.
© Arabesque

Wie es scheint, wird der deutsche Staatsfonds mutiger sein als sein zirka eine Billion Euro schweres Pendant aus Norwegen, dem bislang die Erlaubnis für Anlagen in Private Equity fehlt. Bis dato konnte sich die norwegische Regierung nicht dazu durchringen, dem Riesenstaatsfonds zu gestatten, ein Prozent seiner Anlagen in Private Equity anzulegen. 

Bis zu 30 Prozent illiquide Assets im Atomfonds
Bis zu 30 Prozent des 24 Milliarden Euro schweren Kenfom, der oft schlicht als "Atomfonds" bezeichnet wird, sollen in illiquide Assets fließen. Die Allokation in private Märkte erfolgt global und soll künftig neben Private Equity auch Immobilien, Infrastruktur und Private Debt enthalten. Für die Selektion der Private Equity Investments arbeitet man mit zwei externen Managern zusammen.

Gut performt
Was liquide Asset anbelangt, so wurden für deren Management insgesamt 17 externe Manager ausgewählt. Dabei sind die einzelnen Mandate zwischen 250 Millionen und 1,8 Milliarden Euro schwer. Dabei scheint man ein gutes Händchen gezeigt zu haben, wurde doch zwischen Juli 2017 und Ende September 2019 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,5 Prozent erzielt, wie Mikus sagte.

Liquides Portfolio

Man habe eine sehr gute Performance bei langfristigen Unternehmensanleihen und aktiv gemanagten Aktienfonds gesehen, so Mikus weiter, wobei man ESG-Kriterien einhalte. So investiere man nicht in Waffenproduzenten und Firmen, die Menschenrechtsverletzungen begingen. Kerkraftwerksbetreiber seien ebenfalls ausgeschlossen. Insgesamt arbeiten neben dem Vorstand 20 Personen bei Kenfo, davon neun im Investment und Risiko Management. (kb)

 

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