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Asiatische Unternehmensanleihen: Entspannung im High-Yield-Bereich

Das Asian Fixed Income Team von Nikko Asset Management sieht Anzeichen für eine Erholung bei asiatischen High-Yield-Unternehmensanleihen, die zuletzt deutlich unter Durch standen.

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© Olivier Le Moal / stock.adobe.com

Besitzer asiatischer High-Yield-Unternehmensanleihen hatten zuletzt wenig zu lachen. Die Gründe liegen in der Weltpolitik, strafferen finanziellen Bedingungen, einem steigenden  Rezessionsrisiko in den wichtigsten Industrieländern sowie in anhaltenden Problemen im chinesischen Immobiliensektor. In Zukunft dürfte sich das Tempo der Korrektur aber abschwächen, so die Einschätzung des Asian Fixed Income Teams von Nikko Asset Management. 

Problembereich chinesische Immobilienfirmen
Außerhalb des chinesischen Immobiliensektors sind die Ausfälle bei asiatischen High Yield-Unternehmensanleihen überschaubar. Asiens Unternehmen konnten sich an den Onshore-Anleihemärkten und/oder über Bankkredite finanzieren. Darüber hinaus ist der gesamtwirtschaftliche Gegenwind, der zur Ausweitung der Renditeaufschläge beigetragen hat, inzwischen abgeflaut. 

US-Treasury-Renditen und Dollar verschaffen Emerging Markets Luft
Zuletzt haben sich außerdem die Renditen von US-Staatsanleihen auf einem Plateau eingependelt und die US-Dollar-Stärke hat nachgelassen. Beides verschafft den Schwellenländern eine Verschnaufpause – ein gutes Omen für Asien, das aufgrund besserer Konjunkturdaten und einer angemessenen Geldpolitik in der Regel besser abschneidet als andere Schwellenländer. Da dank schwächerer US-Renditen auch die Fondsabflüsse ihren Höhepunkt erreicht haben und es nur in begrenztem Umfang Neuemissionen gibt, ist der technische Hintergrund für nicht-chinesische High Yield-Anleihen günstig. 

Abwärtsrisiken bestehen aber weiterhin
Dazu gehört die Verlangsamung der entwickelten Volkswirtschaften sowie Chinas Strategie im Kampf gegen Corona. Die jüngsten Corona-Lockerungen haben zwar die Wirtschaftstätigkeit in China etwas angekurbelt. Das Festhalten Pekings an seiner Null-Covid-Strategie bedeutet jedoch, dass die Erholung anfällig für erneute Infektionsausbrüche bleibt. (kb)

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