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Anleihen versus Aktien: In Euroland rechnete sich Risiko bislang nicht

Um hohe Erträge einzufahren muss, man nicht unbedingt auf besonders riskante Papiere setzen, sagen Experten von Degroof Petercam. Das zeigt ein Vergleich zwischen Aktien und Anleihen im Euro-Raum.

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© Olivier Le Moal / stock.adobe.com

Eine Investment-Regel lautet: Höhere Renditen gibt es nur gegen höheres Risiko. Das stimmt nicht ganz, sagt Marc Leemans, Portfoliomanager bei Degroof Petercam. Er verweist auf das Beispiel von Euro-Hochzinsanleihen: Die haben sich seit Beginn des neuen Jahrtausend doppelt so gut entwickelt wie europäische Aktien, bei halb so hohem Risiko. Euro-High-Yield-Bonds verzeichneten seit 2001 einen jährlichen Wertzuwachs von durchschnittlich neun Prozent, bei einer Standardabweichung von 8,5 Prozent. Europäische Aktien schafften im Schnitt 4,5 Prozent Plus pro Jahr, bei jährlichen Schwankungen von 18,6 Prozent.

Dass mehr Rendite nicht immer mit mehr Risiko verbunden sein muss, zeigt sich auch in anderen Segmenten. So haben Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating im Euro-Raum die Wertentwicklung von Aktien seit dem Jahr 2001 ebenfalls leicht übertroffen. Staatsanleihen erzielten im Schnitt 4,8 Prozent Plus, bei einer Standardabweichung von vier Prozent. Bei bonitätsstarken Unternehmensanleihen sieht es ähnlich aus: 4,7 Prozent durchschnittlicher Wertzuwachs bei 3,7 Prozent Abweichung vom Mittelwert.

Europäische HY-Bonds haben noch Luft nach oben
Auf dem europäischen Hochzinsmarkt sehen die Experten von Degroof Petercam weiteres Potenzial. Strategisch orientierte Langfrist-Anleger kehren allmählich ins High-Yield-Segment zurück. "Die Nachfrage nach europäischen Hochzinsanleihen sollte künftig unterm Strich weiter steigen", sagt Portfoliomanager Bernard Lalière. Neben der steigenden Nachfrage sprechen auch fundamentale Faktoren wie niedrige Ausfallraten und der sinkende Verschuldungsgrad der Unternehmen für ein Engagement in High-Yield-Bonds. (fp)

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