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Analyse belegt: Institutionelle satteln von Gold-ETFs auf Bitcoin um

J.P. Morgan stellt in einer aktuellen Analyse ein exponentielles Wachstum der Kapitalzuflüsse in Produkte von institutioneller Anlegerqualität fest. Dieses übertraf im vergangenen Jahr jenes der Gold-ETFs.

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© BrunoWeltmann / stock.adobe.com

Bitcoin ist seit Jahresbeginn um mehr als 100 Prozent gestiegen, signifikant beflügelt durch die organische Übernahme von legendären Value-Investoren wie dem Milliardär Stanley Druckenmiller und Unternehmen wie J.P. Morgan, die eine Portfoliodiversifizierung anstreben.

15.000 US-Dollar-Marke erstmals seit 2018 gerissen
Vergangene Woche überschritt Bitcoin zum ersten Mal seit Januar 2018 die 15.000-US-Dollar-Marke. "Noch wichtiger ist die Tatsache, dass Bitcoin trotz seiner historischen Einstufung als hoch volatiler Vermögenswert in den letzten 60 Tagen ein niedrigeres Volatilitätsniveau als führende US-Aktien wie Tesla, Apple und Facebook aufrechterhalten hat", sagt 21Shares-Researcher Lanre Ige.

Im gleichen Zeitraum, in dem der Kurs der Bitcoin um über 28 Prozent gestiegen ist, haben sich die folgenden US-Aktien vergleichsweise schwach entwickelt: Tesla (-9,49 Prozent), Apple (-11,54 Prozent) und Facebook (-0,69 Prozent), Amazon (-5,37 Prozent), Microsoft (-1,56 Prozent) und der S&P500 (-0,69 Prozent).

BRUP - relative unrealisierte Gewinne
Laut Eliezer Ndinga, Research Associate bei 21Shares, existiert eine weitere Kenngröße, die das wachsende und stetige Interesse von Bitcoin bestätigt: Das ist der sogenannte „Relative Unrealisierte Gewinn“ (BRUP) des Bitcoin. Er misst die Gesamtzahl der Bitcoins, die zum aktuellen Preis gekauft wurden - 15.400 US-Dollar am 10. November. Diese Bitcoins gelten als nicht realisierter Gewinn der Investoren, die derzeit Bitcoins halten. In den letzten sechs Jahren haben wir, wann immer diese Messgröße 80 Prozent aller Bitcoins erreichte, die keinen Gewinn mitnahmen, große Ausverkäufe beobachtet, wie in der nachstehenden Tabelle zu sehen ist. Die einzigen Ausnahmen waren der lokale Spitzenwert von 64 Prozent im letzten Jahr und der durch die Pandemie verursachte Marktabsturz Mitte März dieses Jahres. Hinsichtlich des aktuellen Preises zeigt die Messgröße an, dass 56 Prozent aller Bitcoin-Inhaber derzeit keine Gewinnmitnahmen getätigt haben. Auf der Grundlage historischer Daten zeigt dies, dass es in Zukunft mehr Raum für ein Wachstum des Bitcoin-Preises gibt - insbesondere nach den vielversprechenden Nachrichten von Pfizer und BioNTech über ihren COVID-19-Impfstoff.

(kb)

 

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