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Amundi: Zukünftig weht an den Märkten ein rauerer Wind

Spätestens ab dem übernächsten Jahr müssen Investoren mit Turbulenzen rechnen, sagt Amundi-CIO Pascal Blanqué. Er rät Investoren, ihre Portfolios schon jetzt wetterfest zu machen.

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© Nomad_Soul / stock.adobe.com

Noch läuft es an den Märkten einigermaßen rund. 2018 könnte das globale Wirtschaftswachstum sogar noch einen neuen Höchststand erreichen, sagt Pascal Blanqué, CIO von Amundi. Doch der dauerhafte Aufschwung habe nicht nur positive Seiten. "Je länger der Zyklus anhält, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Abwärtsbewegung deutlich ausfallen wird", warnt der Amundi-CIO. Die Frage ist nicht, ob der Abschwung kommt – nur, wann er kommt.

Die Konjunktur habe inzwischen nur noch wenig Luft nach oben, eine Korrektur werde immer wahrscheinlicher. Im laufenden Jahr wird es nach Blanqués Einschätzung noch nicht so weit sein, auch das kommende Jahr dürfte für Investoren nicht schlecht laufen. Danach hält der Amundi-CIO dann aber eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums für wahrscheinlich, mit den entsprechenden Folgen für Investoren. "Ab 2020 wird es wohl rauer zugehen an den Börsen", prophezeit Blanqué.

Hedging kommt teuer
Anleger sollten ihre Portfolios jetzt auf einen Konjunkturabschwung vorbereiten, rät der Kapitalmarktexperte – möglichst, ohne dabei Renditepotenzial zu verschenken. "Kurzfristig halten wir Aktien trotz gestiegener Volatilität weiterhin für aussichtsreicher als Anleihen", sagt er. Investoren sollten aber allmählich stärker auf Qualitätstitel setzen. Gold oder Derivate können zusätzlich vor Extremrisiken schützen. "Spätestens, wenn die Hedging-Kosten zu hoch werden, ist es Zeit für eine konservative Anlagestrategie", so Blanqué. (fp/aa)

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