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Amundi-Studie über die Widerstandsfähigkeit von bAV-Einrichtungen

Die derzeitige Pandemie macht Widerstandsfähigkeit zum wichtigsten Aspekt für europäische Altersvorsorgeeinrichtungen, zeigt eine aktuelle, von Amundi veröffentlichte Studie. Dies hat in Folge Implikationen für die Asset Allokation institutioneller Investoren.

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Altersvorsorgeeinrichtungen favorisieren globale Aktien
Fünf Anlageklassen werden für regelmäßige Erträge bevorzugt: Infrastruktur (58%), US-Investment-Grade-Anleihen (44%), Anleihen der Schwellenländer mit Investment-Grade-Rating (41%), Private Debt (38%) und europäische Anleihen mit Investment Grade (36%).

Insbesondere die Infrastruktur wird von sehr hohen fiskalischen Anreizen mit besonderem Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien und ihrer sich verbessernden Kostendynamik profitieren. Ein Befragter fügte hinzu: „Mit ihrer quasi „eingebauten“ Widerstandsfähigkeit wird die Infrastruktur der größte Gewinner dieser Krise sein“.

Was den Inflationsschutz betrifft, so werden Aktien und Infrastruktur wiederum bevorzugt, Rohstoffe und Immobilienkredite mit nur vier Prozent bzw. 29 Prozent deutlich weniger.

Staatsanleihen werden von einer kleinen Minderheit favorisiert (18% für US-Staatsanleihen und 17% für Schwellenländer-Staatsanleihen), aber nur solche mit guten Liquiditätsquoten, die im hohen Maße zur Risikominderung beitragen.
 
© Thorsten / stock.adobe.com

Vor dem Hintergrund der von Unsicherheit geprägten Weltwirtschaft und Börsenlage stochern institutionelle Investoren betreffend die weiteren Aussichten im Nebel. Deshalb messen Pensionsfonds/-kassen und andere langfristig orientierte Investoren der Widerstandsfähigkeit der Altersvorsorge-Portfolios eine immer größere Bedeutung zu. Darüber hinaus werden Beteiligungen und Infrastruktur-Investments für Investoren attraktiver, um eine Widerstandsfähigkeit innerhalb der Portfolios zu erreichen. Aber auch Sozial verantwortliches Investieren – das S in ESG  – rückt verstärkt in den Vordergrund. Dies zeigen die Ergebnisse des aktuellen Reports von CREATE-Research und dem größten europäischen Vermögensverwalter Amundi, über den die Franzosen informieren.

158 Fachleute aus 17 Altersvorsorgemärkten des öffentlichen und privaten Sektors, die zusammen ein Vermögen von 1,96 Billionen Euro verwalten, wurden hierfür mit dem Ziel befragt, zu erfahren, wie die Altersvorsorgeeinrichtungen (AVE) weltweit auf den durch Covid-19 erzeugten wirtschaftlichen Schock an den Märkten und dem aktuellen Kampf zurück zur „Normalität“ reagieren.

Die Highlights der Amundi-Studie finden Sie oben in der Bildergalerie. (aa)

 

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