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Amundi-Studie über die Widerstandsfähigkeit von bAV-Einrichtungen

Die derzeitige Pandemie macht Widerstandsfähigkeit zum wichtigsten Aspekt für europäische Altersvorsorgeeinrichtungen, zeigt eine aktuelle, von Amundi veröffentlichte Studie. Dies hat in Folge Implikationen für die Asset Allokation institutioneller Investoren.

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Widerstandsfähigkeit – das Gebot der Stunde
Die Asset-Allokation hat laut Studie nun zwei zusätzliche Säulen: Liquidität und Resilienz: Drei Viertel (76%) der Befragten betonen daher auch, dass in dieser Ära sehr hoher Unsicherheit und Volatilität Investitionen langfristig angelegt werden müssen.
 
Für 75 Prozent der Befragten werden private Märkte in den Fokus rücken, um eine Widerstandsfähigkeit zu erreichen, die zu ihren Anlagebedürfnissen passt. 76 Prozent der Befragten sehen globale Aktien mit hohem Cash-Flow als erste Wahl ihrer Asset-Allokation, um ihre Portfolios robuster zu machen.
Mehr als die Hälfte (58%) wird sich thematischen Investments aufgrund der impliziten Widerstandsfähigkeit langfristiger Themen zuwenden.

Neue Wege beschreiten
Eine britische Altersvorsorgeeinrichtung beispielsweise hob folgende Bereiche hervor: Erstens den Schwerpunkt auf der Gesundheitsversorgung und der Urbanisierung aufgrund des demografischen Wandels. Zweitens Technologie, woraus die Schwerpunkte Künstliche Intelligenz, 5G-Netze und Cloud-Computing folgen. Drittens ESG mit Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien, Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung.
 
Da von Staatsanleihen nur minimale Gesamtrenditen zu erwarten sind, müssen sich die Risikoinstrumente auf andere Aspekte stützen. Eine stärkere Szenario-Planung wird von den meisten Investoren (61%) bevorzugt, um das Portfoliorisiko über die nächsten zehn Jahre zu steuern. 57% werden sich in erster Linie auf das Liquiditätsmanagement fokussieren. Die Diversifizierung wird ein massiver Eckpfeiler der Investments bleiben – sei es in Bezug auf Anlageklassen (55%) oder Risikofaktoren (54%).
 
© Richard Villalon / stock.adobe.com

Vor dem Hintergrund der von Unsicherheit geprägten Weltwirtschaft und Börsenlage stochern institutionelle Investoren betreffend die weiteren Aussichten im Nebel. Deshalb messen Pensionsfonds/-kassen und andere langfristig orientierte Investoren der Widerstandsfähigkeit der Altersvorsorge-Portfolios eine immer größere Bedeutung zu. Darüber hinaus werden Beteiligungen und Infrastruktur-Investments für Investoren attraktiver, um eine Widerstandsfähigkeit innerhalb der Portfolios zu erreichen. Aber auch Sozial verantwortliches Investieren – das S in ESG  – rückt verstärkt in den Vordergrund. Dies zeigen die Ergebnisse des aktuellen Reports von CREATE-Research und dem größten europäischen Vermögensverwalter Amundi, über den die Franzosen informieren.

158 Fachleute aus 17 Altersvorsorgemärkten des öffentlichen und privaten Sektors, die zusammen ein Vermögen von 1,96 Billionen Euro verwalten, wurden hierfür mit dem Ziel befragt, zu erfahren, wie die Altersvorsorgeeinrichtungen (AVE) weltweit auf den durch Covid-19 erzeugten wirtschaftlichen Schock an den Märkten und dem aktuellen Kampf zurück zur „Normalität“ reagieren.

Die Highlights der Amundi-Studie finden Sie oben in der Bildergalerie. (aa)

 

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