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Amerikas Banken brechen die Investmentgeschäfte weg

Dank eines starken Privatkundengeschäfts konnten die großen US-Geldhäuser im zweiten Quartal ihre Ertragsschwächen im Investmentbanking zumindest teilweise ausgleichen. Die Stimmung ist aufgrund der erwarteten Zinssenkungen allerdings getrübt.

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JP Morgan Chase: Deutliches Gewinnplus
JP Morgan hat das Ergebnis im zweiten Quartal um 16 Prozent gesteigert. Laut einer Mitteilung der Bank hätten Steuergutschriften sowie ein kräftiger Gewinn in der Privatkundensparte ein schwächeres Handelsergebnis mehr als ausgeglichen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte das Geldhaus seinen Nettogewinn von 8,32 Milliarden auf 9,65 Milliarden US-Dollar. Die Erträge legten um vier Prozent auf 29,57 Milliarden US-Dollar zu. Vorstandschef Jamie Dimon sprach von einem starken zweiten Quartal und ersten Halbjahr. Der Schwung im Privatkundengeschäft in den USA halte angesichts der steigenden Löhne und des wachsenden Arbeitsmarktes an. Im Investmentbanking ging der Gewinn dagegen zurück.
© Peter Foley / Bloomberg

Am Dienstag eröffneten die Großbanken JPMorgan Chase, Citigroup, Goldman Sachs und Wells Fargo die Bereichtssaison in den USA. Auffallend dabei ist, dass die Institute – trotz zum Teil steigender Gewinne – durchweg mit Problemen beim Investmentbanking kämpfen. 

Einige Details zu den Quartalsberichten der vier führenden US-Geldhäuser finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (mb)

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