Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Steigende Zinsen: Drei Strategien für institutionelle Investoren

Wie institutionelle Investoren ihre Rentenportfolios in Zeiten steigender Renditen sturmfest machen und damit Kursverluste vermeiden oder zumindest reduzieren können, erklären die beiden Rentenchefs von AllianceBernstein (AB).

adobestock_305828352_kerdkanno.jpg
Unkorrelierte Segmente kombinieren:
Mit einer gesunden Allokation in verschiedene festverzinsliche Anlageklassen können Anleger an der Aufwärtsbewegung teilhaben, wenn Risikoaktiva anziehen.

Staatsanleihen und andere zinssensible Anlagen mit wachstumsorientierten Anleihen in einer einzigen, dynamisch verwalteten Strategie zu kombinieren ist eine der effektivsten aktiven Taktiken. Sie kann Managern helfen, die Wechselwirkung zwischen Zins- und Bonitätsrisiken in den Griff zu bekommen.

"Wer negativ korrelierte Anlageklassen neu gewichtet, kann zudem Einkommen und potenzielle Erträge generieren und gleichzeitig das Ausmaß von Verlustphasen begrenzen", erklären DiMaggio und Distenfeld.
© kerdkanno / stock.adobe.com

Das schlummernde Risiko einer Inflation in Verbindung mit sehr niedrigen Renditen und die daraus drohenden hohen Kursverluste bei sicheren Anleihen lassen Investoren bangen. „Zwar rechnen auch wir damit, dass sich die Weltwirtschaft an der Schwelle zu einem neuen, inflationäreren Zeitalter befindet, jedoch erwarten wir in nächster Zeit weder eine signifikante und anhaltende Inflation, noch einen dramatischen Zinsanstieg“, betonen Scott DiMaggio und Gershon Distenfeld, Co-Heads Fixed Income bei AllianceBernstein (AB), vorab.

Kursverluste rechtzeitig vermeiden
Nach Einschätzung von DiMaggio und Distenfeld werden die Renditen in den meisten Märkten wahrscheinlich auch 2021 niedrig bleiben. Selbst in den USA, wo die Wirtschaft schneller wachsen dürfte als in anderen entwickelten Volkswirtschaften, dürfte die Rendite zehnjähriger Treasuries bis Ende 2021 nur auf circa 1,75 Prozent steigen.

Dennoch ist es angesichts der massiven Konjunkturpakete überall ratsam, vorbereitet zu sein. Welche drei Anpassungen aktive Rentenanleger machen sollten, um sich gegen Inflationsrisiken und Kursverluste zu wappnen, können Sie obiger Bildergalerie entnehmen. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren