Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Alliance Bernstein: Diese drei Länder kaufen

Nach Anzeichen einer Erholung in den Schwellenländern zu Anfang des Jahres haben Emerging-Markets-Anleger wieder Bauchschmerzen. Jenseits der negativen Schlagzeilen ist AB-Fondsmanager Morgan Harting jedoch überzeugt: In vielen Regionen und Anlageklassen gibt es weiterhin solide Wachstumschancen.

china.jpg
China: Trendwende in Sicht
Die Regierungen der USA und Chinas haben ihren aggressiven Tonfall im schwelenden Handelskonflikt erheblich gemildert. Selbst wenn eine wirkliche Einigung nicht unbedingt unmittelbar bevorsteht, ist die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation positiv zu werten. In der Tat hat sich die Stimmung auf Chinas Aktienmarkt schon deutlich verbessert. Zugleich sind chinesische Aktien auf Basis der Kurs-Gewinn- und Kurs-Buch-Verhältnisse günstig. Zusätzliche Impulse verleihen zudem erhöhte Staatsausgaben und eine gestiegene Kreditvergabe.
© vegefox.com / stock.adobe.com

Das vergangene Jahr war für Schwellenländeranleger kein Zuckerschlecken. Eskalierende Handelsspannungen zwischen China und den USA, höhere US-Zinsen und ein stärkerer US-Dollar führten zu einer schmerzhaften Korrektur bei EM-Vermögenswerten, insbesondere bei Aktien.

Anfang des Jahres hatten sich die Kapitalmärkte der Emerging Markets rasch erholt, nachdem die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed in weite Ferne rückten und die Hoffnung auf eine Lösung des US-chinesischen Handelskonflikts erwachte. Zwar habe der Aufschwung in den letzten Wochen etwas nachgelassen. "Dennoch sind wir der Meinung, dass die Erholung weitergehen wird – wenn auch mit einer erhöhten Volatilität", sagt Morgan Harting, Portfolio Manager Emerging Markets Multi-Asset beim Asset Manager Alliance Bernstein (AB).

Gründe für Zuversicht gibt es viele. Nicht nur die relativen Bewertungen und die Aussichten für steigende Unternehmensgewinne erfreuen den Schwellenländer-Experten. Auch die Entwicklung des US-Dollar stimmt Harting zuversichtlich: "Unserer Ansicht nach ist die US-amerikanische Währung mittlerweile extrem überteuert. Wir glauben, dass dieser Trend nicht nachhaltig ist und sich sogar umkehren könnte. Das könnte Vermögenswerten aus den Schwellenländern weiteren Auftrieb geben."

Anleger sollten jedoch nicht vergessen: Nicht alle Schwellenländer haben gleichermaßen unter dem starken Dollar gelitten – und sind auch von den Handelsspannungen zwischen den USA und China unterschiedlich stark betroffen. Zudem sind die Länder wirtschaftlich und politisch sehr verschieden. "Anleger benötigen einen guten Durchblick und eine differenzierte Herangehensweise, was die Regionen, Assetklassen und Sektoren angeht", betont Harting.

Harting sieht heute drei Regionen, die aktuell solide Anlagechancen bieten könnten – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen