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Kostenoptimierung mit ETFs - aber bitte nachhaltig

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All-Time-High: Sollen Investoren nun die Gewinne mitnehmen?

Der S&P 500 hat in dieser Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Damit stellt sich die Frage, ob Investoren angefallene Gewinne realisieren oder ob sie lieber engagiert bleiben sollten. Eine von der UBS präsentierte Statistik spricht im Grunde sogar für den Aufbau weiterer Positionen.

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© logoboom / stock.adobe.com

"Auch wenn der S&P 500 gestern einen Rekordschlusskurs erreicht hat, sollten Anleger darauf verzichten, jetzt voreilig amerikanische Aktien zu verkaufen und die zuletzt akkumulierten Gewinne mitzunehmen", schreibt Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege bei UBS Global Wealth Management in einer aktuellen Markteinschätzung. Ein Blick zurück erklärt, warum Kunkel diese Empfehlung ausspricht.

Ein All-Time-High ist ein starkes Kaufargument
Basierend auf den Erfahrungen seit 1950 wäre ein Verkauf eine schlechte Entscheidung. Denn hier lag der durchschnittliche Kursgewinn des S&P 500 über die sechs Monate nach jedem neuen Allzeithoch bei 4, 7 Prozent. Dies liegt über dem durchschnittlichen Sechsmonatsanstieg des S&P 500 von 4,2 Prozent seit 1950.

Zusätzlich lehrt die Betrachtung über diesen Zeitraum, dass höhere Verluste unmittelbar nach einem Höchststand eher die Ausnahme sind: Nur in rund elf Prozent der Fälle fiel der Markt mehr als fünf Prozent über sechs Monate nach jedem neuen Allzeithoch.

Die Erfahrung zeige laut Kunkel also, dass Anleger trotz des neuen Allzeithochs Ruhe bewahren sollten. "Wir gehen aktuell von weiteren Kursgewinnen in der nahen Zukunft aus. Das US-Wachstum ist solider als es viele erwartet hatten. Die Zentralbanken haben ein globales Zinsumfeld geschaffen, welches sehr unterstützend ist. Dennoch ist ein Großteil der Anleger dem Marktaufschwung weiterhin skeptisch gegenüber eingestellt", erklärt Kunkel abschließend. (aa)

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