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Alger zur Frage, ob eine hohe Einzeltitelkonzentration gefährlich ist

Vor dem Hintergrund, dass während der Corona-Pandemie viele Techwerte im Kurs und bei der Indexgewichtung zulegten, fürchten Investoren, dass dies bereits problematisch sei. Asset Manager Alger verweist auf die Cash-Flows dieser Unternehmen, die eine hohe Gewichtung rechtfertigen würden.

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© Travis / stock.adobe.com

Die fünf wichtigsten Aktien des S&P 500 verfügen über eine Marktkapitalisierung von über 20 Prozent des Index. Das seit laut Alger der höchste Stand seit Jahren, wenngleich die Konzentration in der Vergangenheit höher war. Zu den derzeitigen größten Werten gehören Gewinner aus dem Technologiebereich: Microsoft, Apple, Amazon, Alphabet und Facebook.

Hohe Cash-Flows, hohe Aktienkurse
Die zunehmende Bedeutung der Top-Aktien kann laut Alger eine Folge der Internetwirtschaft sein, die die Konzentration von sogenannten Profit-Pools in Unternehmen, die als Plattformen für Handel, soziale Interaktion oder Arbeit genutzt werden, steigert. Die fünf wichtigsten Aktien nach Marktkapitalisierung machen ebenfalls über 20 Prozent des freien Cashflows des S&P 500 aus.

Der alleinige Blick auf die Marktkapitalisierungsgewichtung bezieht Alger zufolge nicht das große Ganze mit ein. Alger glaubt, dass Investoren neben der Indexkonzentration auch die fundamentale Stärke miteinbeziehen müssen, in der der freie Cashflow eine Schlüsselkomponente ist. Algers Ansicht nach könnte ein stabiler freier Cashflow gepaart mit soliden Wachstumsaussichten die Marktkapitalisierungskonzentration steigern. (aa)

 

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