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Aktivist Bill Ackman setzt 2,5 Milliarden US-Dollar auf Aktienerholung

Der aktivistische Investor ist eine Erholungswette auf die Wirtschaft eingegangen und hat 2,5 Milliarden US-Dollar auf Aktien gesetzt, wie er in einem Interview mit Bloomberg TV sagte. So hat er Positionen bei einigen seiner Portfolio-Unternehmen erhöht und in andere wie Starbucks erneut investiert.

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Bill Ackman
© Bloomberg

Zudem habe der milliardenschwere Investor alle Hedging-Positionen, die er für sein Unternehmen Pershing Square Capital Management über Leerverkäufe am Credit-Markt gehalten habe, aufgelöst. Diese Absicherungen wurden eingerichtet, um die Auswirkungen des Coronavirus auszugleichen, sagte er.

Long-Wette auf die USA ohne Shorts
Ackman sagte, sein Hedgefonds habe die Erlöse in den letzten zehn bis zwölf Tagen für Aufstockungen bei mehreren seiner Portfolio-Unternehmen verwendet, darunter Lowes, Hilton Worldwide Holdings und Berkshire Hathaway von Warren Buffett. “Das ist ungefähr das bullishste, was wir je gemacht haben”, sagte er in dem Bloomberg TV-Interview. „Wir haben nur Kaufpositionen. Keine Shorts, wir wetten auf das Land.“

Für landesweite Ausgangs-Einschränkungen
Ackman hat staatlich vorgeschriebene, landesweite Ausgangs-Einschränkungen für die nächsten 30 Tagen gefordert, anstatt zuzulassen, dass einzelne Staaten ihre eigenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie umsetzen. Er wiederholte diese Forderung am Montag und drängte auf verstärkte Virus-Tests im ganzen Land. “Ich habe in der letzten Woche viel Vertrauen aufgebaut, dass der Präsident und sein Team den richtigen Weg einschlagen”, sagte Ackman und fügte hinzu, dass er kein “Insiderwissen” darüber habe, was die Regierung als nächstes tun werde.

Ausverkauf von Unternehmen wie Hilton ist übertrieben
Pershing Square schaut sich den Cashflow von Unternehmen wie Hilton an, die nicht viele Schulden haben, und nimmt einen Abschlag bei ihren Gewinnen in den nächsten 12 bis 18 Monaten vor. Er sagte, das würde den Marktwert um etwa fünf Prozent, aber nicht um 50 Prozent verringern. “Wenn Sie Hilton für 60 US-Dollar kaufen können, nachdem die Aktie bei fast 120 US-Dollar gehandelt wurde, wird sie sich als Schnäppchen erweisen”, sagte er.

Boeing braucht wohl Hilfe
Andere wie Boeing werden laut Ackman Unterstützung benötigen, um die aktuellen Turbulenzen entweder mit staatlicher Hilfe oder durch den privaten Sektor mit jemandem wie Buffett zu bewältigen. “Wenn Buffett es machen wird, sollte der Finanzminister es meiner Ansicht nach nicht machen”, sagte er. (kb)

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