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Schwellenländer und Nachhaltigkeit: Traumpaar oder Albtraum?

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Wir haben unsere Titelauswahl um ein ESG-Signal erweitert, das sich auch auf Schwellenländer anwenden lässt. ESG-Reporting reicht in den Emerging Markets erst bis etwa 2012 zurück, doch seither werden auch dort Scores erhoben, sodass Daten vorliegen.

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Aktive Manager spielen ihre Stärken bei Börsenturbulenzen aus

Die Belege sind zwar nicht überwältigend, aber einheitlich: irgendwie sind Manager von Wachstumsfonds beim Ausverkauf bei den FAANG-Aktien (Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google) im März unversehrt geblieben. Gleiches gilt für die erste Februarwoche: Benchmarks wurden allgemein geschlagen.

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© deftro / stock.adobe.com

In den dunklen Tagen des Einbruchs an den Aktienbörsen in diesem Jahr gab es einen Hoffnungsschimmer für aktive Fondsmanager. "Es wäre ein besseres Jahr für aktive Manager, wenn die Volatilität weiterhin hoch bleibt", sagt Todd Fungard, CIO von McQueen, Ball & Associates, gegenüber Bloomberg News. "Wenn der Markt einfach nur nach oben geht, gibt es viele Flows in passive Produkte. Aber wenn die Volatilität anzieht, dann können aktive Manager Mehrwert schaffen." 

Ein paar Wochen sind nichts, um eine Trendwende herbeizuführen 
Aktive Fonds stehen vor der Herkulesaufgabe, Boden gegenüber passiven Anlagestrategien gutzumachen. Aber in dem Ausmaß, in dem die Aktienexperten sagten, dass sie gefragt sein würden, wenn es wirklich schwierig wird, ist ihre Performance zumindest ermutigend. Letzten Monat, als Facebook und Amazon angesichts von Regulierungsbedenken einen Kursrutsch in der FAANG-Gruppe der Tech-Giganten auslösten, blieben Investmentfonds mit einer Ausrichtung auf schnelleres Wachstum verschont. Etwa 68 Prozent der Wachstumsfonds haben im März ihre Benchmarks übertroffen. Das ist besser als bei allen anderen Kategorien, wie die von Bank of America zusammengestellte Daten zeigen.

Aktive Fonds hatten FAANG-Aktien untergewichtet
Während andere in diese Lieblingsaktien strömten, taten Wachstumsfonds das nicht. Ihre Positionen in den fünf größten Technologieunternehmen lagen nach einer Analyse von Goldman Sachs im Durchschnitt 423 Basispunkte unter dem Anteil dieser Aktien im Benchmark-Index.

Aber nicht nur Wachstumsfonds glänzten in der Marktschwäche
Dank differenzierter Aktienwetten haben 57 Prozent aller Large-Cap-Investmentfonds in den ersten drei Monaten des Jahres die Benchmarks geschlagen - das beste erste Quartal seit 2009, zeigten BofA-Daten.

ETFs nicht mehr automatisch auf der Gewinnerstraße 
Die Turbulenzen an den Aktienmärkten haben aber auch Investoren aus ihren Präferenzen für passive Investments gerissen. Laut den BofA-Daten zu Mittelflüssen sind Investoren in der vorvergangenen Woche erstmals seit zwei Monaten aus ETFs ausgestiegen und setzten stattdessen auf einzelne Aktien. Es war die dritte Woche von Käufen einzelner Aktien, eine derartige Phase wurde seit Anfang 2016 nicht mehr beobachtet. "Die Kunden sahen diesen Rückgang ebenfalls als Kaufgelegenheit, trotz der Sorgen um den Welthandel", schrieben die BofA-Strategen Jill Carey Hall und Savita Subramanian in einer Notiz am Dienstag, aus der Bloombrg News zitiert.

Einzelaktien-Investments melden sich zurück, US-Aktien-ETFs mit Abflüssen
Seit Januar haben BofA-Kunden mehr als eine Milliarde US-Dollar in einzelne Aktien gesteckt. Das ist zwar nur ein Zehntel ihrer Aktienkäufe insgesamt, aber es ist eine seltene Abkehr von den letzten zehn Jahren, als einzelne Aktien jedes Jahr abgestoßen wurden. Gleichzeitig zeigten sich auf dem breiten Markt erste Anzeichen für eine Abneigung der Anleger gegenüber passiven Fonds. Laut Daten der Credit Suisse Group AG verzeichneten ETFs, die sich auf US-amerikanische Aktien konzentrieren, im März Abflüsse von mehr als 12 Milliarden US-Dollar, womit die Abflüsse in den vergangenen zwei Monaten die größten seit 2008 sind. (kb)

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