Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Aktienrally wird von Alternativlosigkeit getragen

Viele globale Leitbörsen haben in den vergangenen Wochen ein Hoch erlebt. Das lag nicht zuletzt daran, dass es kaum interessante Ausweichmöglichkeiten für Renditesucher gibt, erklären Swiss-Life-AM-Experten.

pfeil_der_rauf_geht_c__fotomek___fotolia_167376760_subscription_xxl_kleingerechnet.jpg
© Fotomek / stock.adobe.com

Investoren setzen aktuell auf Aktien – nicht immer aus echter Überzeugung. Ihre gestiegene Risikoneigung rührt daher, da es kaum rentable Alternativen gibt, meinen die Experten von Swiss Life Asset Management. "Globale Anleiherenditen sinken seit Jahresbeginn insgesamt, und hier ist auch keine wesentliche Besserung zu erwarten." Die Vermögensverwalter beurteilen Aktien in Zeiten einer inversen Zinskurve als vorsichtig positiv. Nach der ersten Umkehrung halten sich die Aktienmärkte erfahrungsgemäß noch länger gut. 

Nachdem die Kreditaufschläge kleiner geworden sind, rechnet Swiss Life Asset Management damit, dass einige Fonds von Unternehmensanleihen auf Aktien umschwenken werden, da der Markt in diesem Bereich viel liquider ist. "Ein entscheidender Vorteil für den Fall, dass es doch zu einer Rezession kommen sollte", ergänzen sie. Der zweite Pluspunkt für Aktien: Derzeit erwarte kaum jemand viel beim Thema Unternehmensgewinne, stellt Swiss Life AM fest. Das lässt reichlich Raum für positive Überraschungen. 

Risikofaktoren für Aktien
Die Swiss-Life-AM-Analysten halten die Aktienmärkte aktuell für nicht allzu teuer. Es gibt jedoch auch Risiken: "Die Börsenrally geht mit einem insgesamt schwächeren Konjunkturumfeld einher", warnen sie zum Beispiel. Auch können sie Gewinnmitnahmen nicht ausschließen.

Das Handelsvolumen an den Märkten war zuletzt niedrig. Das zeigt, dass viele Anleger bisher nicht an der Rally teilgenommen haben: Sie könnten auf eine Korrektur warten, um den Aktienanteil dann erst zu erhöhen. (fp)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen