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Aktien all in – oder gibt es doch Alternativen?

Wenige bis gar keine Erträge bei Staatsanleihen – laut der Einschätzung von J.P. Morgan Asset Management bleibt den Märkten dieses Problem erhalten. Also alles in Aktien? Das könnte man angesichts der jüngsten Kursexplosionen meinen – gesprengt werden könnten aber auch die Risikobudgets.

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Welche Figur sollte man bewegen, um die Partie zu gewinnen? Einen möglichen Zug finden Sie im nächsten Bild – einfach weiterklicken.
© Phongphan Supphakank / stock.adobe.com

Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management wird die Frage der Portfoliokonstruktion für Anleger angesichts der extrem niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen weit über Covid-19 eine der größten Herausforderungen bleiben. Denn Staatsanleihen haben in einem Portfolio traditionell zwei Rollen übernommen: Zum ersten waren sie eine Quelle stetiger und stabiler Erträge. Zum zweiten haben sie den Portfolios in Zeiten von Marktstress Schutz geboten.

Auf längere Sicht problematisch
„Traditionell sind Rezessionen mit einer Senkung der Zinssätze durch die Zentralbanken einhergegangen, wodurch die Anleihekurse in Phasen mit fallenden Aktienkursen stiegen. Dadurch verringerte sich in Baissemärkten der Gesamtbetrag der Kapitalverluste. Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, sieht es nicht so aus, als würden die Staatsanleihen der Industrieländer auch nur einen der beiden Zwecke ausreichend erfüllen können“, sagt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Da heute selbst Staatsanleihen mit langer Laufzeit in weiten Teilen Europas nur sehr geringe bis gar keine Erträge einbringen, bleibt für Zeiten von Marktstress nur wenig Puffer.

Aus welchem Grund aber Aktien in diesem Fall möglicherweise nicht die beste Wahl sind, und welche Alternative sich bietet, finden Sie inklusive Illustration hier, oder indem Sie einfach ins Bild oben klicken. (hw)

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