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97% der in Q1 2022 gestohlenen Kryptos stammen von DeFi-Protokollen

Nach Daten, die kürzlich von CryptoMonday.de zusammengestellt wurden, haben Cyberkriminelle im ersten Quartal 2022 1,3 Milliarden US-Dollar gestohlen, wobei 97 Prozent davon aus DeFi-Protokollen stammten.

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© stockphoto-graf / stock.adobe.com

Es ist erwähnenswert, dass die Zahlen einen großen Sprung bedeuten. Denn im ersten Quartal 2021 stammten lediglich 72 Prozent der gestohlenen Kryptowährungen von DeFi-Protokollen, was ebenfalls einen deutlichen Sprung gegenüber den 30 Prozent im Jahr 2020 darstellt. Neben den DeFi-Protokollen wurden Krypto-Enthusiasten in den letzten drei Monaten ihre Vermögenswerte von Börsen und anderen privaten Einrichtungen gestohlen. 

Milliardenschäden
"Hacker und Cyberkriminelle haben im vergangenen Jahr mehr als 3,2 Milliarden US-Dollar erbeutet, und in diesem Jahr könnte die Summe noch höher liegen, wenn man das erste Quartal als Maßstab betrachtet. Der Bedarf an strengeren Sicherheitsmaßnahmen wächst von Tag zu Tag, vor allem, weil immer mehr Menschen an Bord kommen", sagt Jonathan Merry, CEO von CryptoMonday.

Fehlerhafte Codes sind für die meisten Diebstähle verantwortlich
DeFi-Protokolle beruhen weitgehend auf Open-Source-Entwicklung. Einerseits macht diese Eigenschaft DeFi zu einem lukrativen Geschäft für viele Krypto-Enthusiasten. Jeder kann auf die Smart-Code-Verträge zugreifen und sie auf Fehler überprüfen - ein Prozess, der das Protokoll vertrauenswürdig macht. 

Open-Source-Charakter von DeFi als Gefahrenquelle
Leider bedeutet der Open-Source-Charakter von DeFi auch, dass Cyberkriminelle die Protokolle zu ihrem Vorteil ausnutzen können. Ein hervorragendes Beispiel ist der BadgerDAO-Hack im letzten Jahr, bei dem der Hacker den Code studierte und ihn sogar Monate vor seinem Angriff testete. 

Flash Loan-Angriffe und Code-Exploits
Dies sind die beiden Arten von fehlerhaften Codes, die im ersten Quartal dieses Jahres für gestohlene Kryptowährungen aus DeFi-Protokollen verantwortlich waren. Im vergangenen Jahr wurden durch Flash Loan-Angriffe 364 Millionen US-Dollar von DeFi-Plattformen erbeutet. 
Erwähnenswert ist auch, dass ein großer Teil der gestohlenen Gelder auf Sicherheitsverletzungen zurückzuführen ist. Mehr als 50 Prozent der von DeFi-Protokollen gestohlenen Kryptowährungen entfielen auf diese Verstöße. Der jüngste Angriff erfolgte Anfang des Jahres auf das Ronin Network, bei dem 616 Millionen US-Dollar von der Plattform gestohlen wurden. 

Wo landen die gestohlenen Gelder? 
Cyber-Kriminelle brauchen einen Ort, an dem sie die gestohlenen Gelder loswerden können, und Berichten zufolge landete ein erheblicher Teil der gestohlenen Gelder bei riskanten Diensten. Zu diesen Diensten gehören Bitcoin-Mixer und Hochrisiko-Börsen. In der Vergangenheit waren zentrale Börsen ein beliebtes Ziel für Hacker. Deren Anteil ist jedoch im Laufe der Jahre stetig zurückgegangen und macht heute nur noch weniger als 15 Prozent der gestohlenen Kryptowährungen aus. (kb)
 

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