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2019 verstehen, um kommendes Jahr zu reüssieren

Die Rahmenbedingungen, die aus 2019 ein überraschend gutes Jahr für die Märkte gemacht haben, sollten sich laut Candriam-Prognose auch im Jahr 2020 manifestieren. Selbst Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit stellen sich in der Zwischenzeit weniger bedrohlich dar, also noch vor ein paar Monaten.

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Vincent Hamelink
Vincent Hamelink, Chief Investment Officer bei Candriam zieht aus 2019 Schlüsse für die Marktentwicklung im nächsten Jahr.
© Candriam

Das Jahr 2019 ist für alle Anlagenklassen an den Finanzmärkten "letztendlich viel positiver verlaufen als erwartet", erklärt Vincent Hamelink, Chief Investment Officer und Mitglied im Group Strategic und Executive Committee bei Candriam. Dies "mag paradox erscheinen, denn die Entwicklung der Wirtschaftsindikatoren war enttäuschend und die politischen Spannungen hätten die Finanzmärkte mehrfach aus dem Gleichgewicht bringen können. Wie ist es möglich, dass das Wachstum an manchen Aktienmärkten seit Januar mehr als 20 Prozent beträgt?" fragt sich Hamelink.

An dieser Stelle müsse man sich laut dem Candriam-Experten vor Augen halten, dass die Aktien im letzten Quartal 2018 zwischen 15 und 20 Prozent verloren hatten und dies für 2019 ein hohes Rezessionsrisiko bedeutete. Die Anleger hatten also die aufgetretene starke wirtschaftliche Abschwächung zu einem großen Teil antizipiert. Die FED hat innerhalb nur weniger Monate mit dem Wechsel von der Lockerung zur Straffung in ihrer Geldpolitik eine schnelle Wende vollzogen. Die anderen Zentralbanken folgten derselben Richtung und schufen damit ein für riskante Vermögenswerte wieder günstigeres Umfeld.

Lehren aus 2019 für 2020
"Aus wirtschaftlicher Sicht könnte das derzeit günstige Umfeld lange anhalten: ein zwar moderates Wachstum, das sich auf globaler Ebene jedoch nicht weiter abschwächt. Die Wahrscheinlichkeit für einen geregelten Brexit und eine Pause bei den Spannungen zwischen China und den USA ist heute höher. Auf dieser Basis könnten Unternehmen und Verbraucher erneut Vertrauen schöpfen. In einem solchen Kontext könnte das Wachstum in Europa und in den Schwellenländern sogar positiv überraschen. Die Zentralbanken werden weiterhin einen lockeren Ton anschlagen und die Entwicklungen der Wirtschaftskennzahlen im Auge behalten. Ein großer Teil der geldpolitischen Lockerungsbewegung liegt hinter uns. Budgetpolitische Maßnahmen werden die Geldpolitik ablösen müssen", erwartet Hamelink. (hw)


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