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10y Treasury-Bund-Spread so hoch wie noch nie seit dem Mauerfall

Eric Bush von Gavekal Capital stellte in seinem Blogeintrag fest, dass das letzte Mal, dass die Renditedifferenz zwischen zehnjährigen amerikanischen Staatsanleihen und deutschen Bundesanleihen seit 10. Mai 1989 nicht mehr so hoch war wie Ende November 2016.

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Die Grafik zeigt den sehr hohen Spread zwischen deutschen und italienischen Staatsanleihen im Zehnjahresbereich. Auch im Fünf-Jahres-Bereich hat sich die Zinsdifferenz ausgeweitet und war Ende November bei dem höchsten Stand seit 1997.

In den letzten zehn Jahren hat sich en weiter Spread als günstig für US-Aktien herausgestellt. Die Korrelation zwischen dem Zehn-Jahres-Spread von Treasuries und Bünden sowie den US-Aktien, gemessen am S&P 500 Index, lag bei signifkanten 89 Prozent, schreibt Eric Bush. Das illustriert die nachstehende Grafik.

Wenn man den S&P 500 Index durch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für den S&P 500 ersetzt, bleibt die Korrelation bei robsuten 81 Prozent. 

Gavekals Datenbasis beginnt 1972. Von damal weg bis heute liegt der durchschnittliche Spread zwischen zehnjährigen US-amerikanische und deutschen Staatsanleihen bei zirka 80 Basispunkten. In der Periose von 1972-79 war der Spreas sogar negativ (minus 26 bps p.a.), also deutsche Bunds rentierten im Schnitt höher als US-Treasuries. Zwischen 1980 und 1989 lag der Spread bei durchschnittlich 265 bps p.a., und von 1990 weg bis heute lag der Spread im Schnitt bei 31 Stellen pro Jahr. Diese Beziehung der beiden Renditegrößen zueinander ist also alles andere als statisch.

Kommen die 80er-Jahre wieder?

Die Frage, die man sich heute stellen müsse, so Eric Busch, sei die folgende: Gehen wir in eine Periode erhöhter US-Wachstums- und erhöhter Inflationsaussichten in den USA  - oder verringerten Wachstums und geringerer Inflationserwartungen in Deutschland - wie in den 80er-Jahren? Bush: "Ist die Antwort darauf ein "Ja", dann könnten die Spreads noch weiter auseinanderlaufen, was unterstützend für US-Aktienkurse und KGVs amerikanischer Unternehmen wäre. Bei einem "Nein" müsste man erwarten, dass die Spreads in jenen Regionen fallen, die man ab den 90er-Jahren gesehen hat." Letzteres würde bedeuten, dass entweder die US-Treasury-Renditen deutlich zurückgehen oder die deutschen Renditen einen nicht unbeträchtlichen Anstieg zeigen müssten. Dieses Mean-Reversion-Szenario wäre entschiedend für die Bewertungen von US-Aktien. (kb)

 


 

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