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Neue Wirecard-Shortpositionen für zwei Monate verboten (Kommentar)

Die BaFin hat am 18. Februar 2019 eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach es ab sofort verboten ist, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen. Guter Schachzug oder Bevormundung?

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© Smith / stock.adobe.com

Das Verbot gilt bis zum 18. April 2019, 24 Uhr. Die Verfügung beruht auf Artikel 20 der EU-LeerverkaufsVO, und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat der BaFin ihren Sanktus in Form einer "positiven Opinion" gegeben. Darin heißt es sinngemäß, dass unter den gegenwärtigen Umständen von den Entwicklungen eine ernste Gefahr für das Vertrauen in den deutschen Aktienmarkt ausgehe, weswegen die vorgeschlagene Maßnahme angemessen sei, um der Bedrohung für die deutschen Finanzmärkte zu begegnen. 

Gouvernantenhaftes Verhalten
Für marktliberale Kräfte ist ein solches Verhalten der Aufsicht abzulehnen, werden doch die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage damit außer Kraft gesetzt und bewirken Verzerrungen, die mit einem freien Kapitalmarkt nichts zu tun haben. Schließlich ist das Shorten von heute der Treibstoff der Nachfrage von morgen, da die Shorties gezwungen sind, sich früher oder später wieder einzudecken und die ausgeliehenen Stücke zurückzugeben. Außerdem wird in das Wertpapierleihegeschäft eingegriffen, wenn man einen gesuchten Titel vom Tisch nimmt. Schließlich sollen sich auch da die Leihe-Prämien im freien Spiel von Angebot und Nachfrage bilden können. 

Volatilität als Feind administrierter Kapitalmärkte
Sicherlich sind alle Marktteilnehmer, die im Index-Replikationsgeschäft sind, stärker gefordert, wenn in einem führenden Aktienindex ein Titel hochvolatil ist, doch das ist "Part of the Game" der Industrie. Die Maßnahme scheint vielmehr Ausfluss des Gouvernanten- und Nanny-Staates zu sein, der uns heute in vielerlei Gestalt begegnet. Die Obrigkeit fühlt sich bemüßigt, ihre Schutzbefohlenen vor zuviel Volatilität zu "schützen". Volatilität ist aber nicht nur Risiko, sondern genauso sehr auch Chance. Aber sie widerspricht dem heutigen Zeitgeist, der sich nach nichts mehr sehnt als nach Glättung in vielen Bereichen.

Weiteres Mosaiksteinchen
Die Gängelung - oder im politisch korrekten Neusprech - Administration der Märkte hat schon den Zins als Korrektiv außer Kraft gesetzt, nun macht man sich daran, auch immer mehr Eingriffe auf der Aktien- und Derivat-Seite - man denke nur an die Hebelbeschränlungen bei CFDs - zu tätigen. Für ein "Wehret den Anfängen" ist es schon zu spät. Trotzdem ist Wachsamkeit gegenüber einem immer mehr Aufgaben an sich ziehenden Staat und seinen Behörden gefragt. (kb) 


Pflichttermin für institutionelle Investoren
Am 26. und 27. Februar 2019 sollten Großanleger jedenfalls nach Frankfurt kommen. Denn an diesen beiden Tagen findet im Frankfurter Congress Center der 12. Institutional Money Kongress statt.

Die Besucher des 12. Institutional Money Kongresses erwartet am 26. und 27. Februar 2019 nicht nur renommierte Keynote-Speaker, wie der aktuelle Wirtschaftsnobel-Preisträger Paul Romer, der Ökonom Jeremy Rifkin, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, die Topökonomin und „Wirtschaftsweise“ Isabel Schnabel und der Harvard-Professor Martin Stuart Feldstein, der auch Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER) ist, sondern auch weit mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu jenen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis weiterhelfen und die für den entscheidenden Informationsvorsprung sorgen.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind nachfolgend möglich.

Mehr Details zu den Starreferenten.
(c) BloombergDer ehemalige britische Schatzkanzler und Premierminister, Gordon Brown, reagierte während seiner Amtszeit als Premier bei Ausbruch der Finanzkrise rasch und entschlossen und stabilisierte das Finanzsystem über ein milliardenschweres Bankenrettungspaket. Aktuell warnt Brown, der in der Regierung von Tony Blair der am längsten amtierende Schatzkanzler seit dem frühen 19. Jahrhundert war, vor Spaltung und Protektionismus, die im Fall einer internationalen Krise eine gemeinsame Bewältigung unmöglich machen würden.

Der Ökonom und Soziologe Jeremy Rifkin ist Gründer der "Foundation on Economic Trends" und gilt als einer der renommiertesten Vordenker unserer Zeit in Bezug auf die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Rifkin berät diverse Regierungen sowie die EU-Kommission. Mit seinen Positionen, beispielsweise zur Theorie der "Zugangsgesellschaft" stößt er nicht selten auf harsche Kritik, gerade unter den Verfechtern neoliberaler Wirtschaftskonzepte.

Der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger und ehemalige Chefökonom der Weltbank, Paul Romer, lehrt seit 2010 als Professor für Ökonomik an der renommierten Stern School of Business in New York.

Das Spezialgebiet des Professors und Unternehmers ist die Erforschung der interaktiven Beziehungen zwischen technologischem Fortschritt und Wirtschaftswachstum. Romer gilt als scharfer Kritiker, der sich auch mit Mahnungen an die eigene Zunft nicht zurückhält. 

Die Ökonomin und „Wirtschaftsweise“ Prof. Isabel Schnabel zählt zu Deutschlands führenden Wirtschaftsforschern und wurde jüngst vom Verein für Socialpolitik, der größten deutschsprachigen Ökonomenvereinigung, mit dem Gustav-Stolper-Preis ausgezeichnet.

Schnabel ist dafür bekannt, dass sie mögliche wirtschaftliche Probleme offen anspricht. Bitcoin? „Erinnert an die großen Blasen der Wirtschaftsgeschichte.“ Lira-Krise? Es seien „Ansteckungseffekte auf andere Schwellenländer sichtbar“.

Der frühere Präsidentenberater und Vorsitzender des Council of Economic Advisers, Prof. Martin Stuart Feldstein, zählt zu den renommiertesten Ökonomen der USA.

Feldstein ist gegenwärtig George F. Baker Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University sowie Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER).

„IM Spezial“ bietet geballte Information
Das Informationsformat „IM Spezial“ bietet am Institutional Money Kongress gleich mehrere Highlights gleichzeitig und behandelt die aktuell brennendsten Themen der institutionellen Investmentwelt, wie die Pläne zur Kapitalmarktunion oder zu obligatorischer Nachhaltigkeit bei Investments.

Weitere Themen bei „IM Spezial“ sind die Aussichten von Engagements in Gewerbeimmobilien oder eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Rente. Geleitet und moderiert wird "IM Spezial" von ausgewählten Experten.

Workshops, Gruppengespräche und vieles mehr
Neben den Referaten hochkarätiger Finanzexperten sowie „IM Spezial“ erwartet die Kongressteilnehmer auch eine breite Auswahl von mehr als 80 Workshops mit renommierten Investmentstrategen und Fondsmanagern bekannter Asset-Management-Gesellschaften. Beliebt sind auch die rund 80 Gruppengespräche im kleinem Kreis sowie die unzähligen One-to-Ones in exklusivem Ambiente.

Hochwertigstes Catering, exklusiver Gala-Abend
Neben exklusivem Catering und durchgängigem Getränkeservice an den beiden Kongresstagen findet am Abend des ersten Tages traditionell die Galaveranstaltung statt. Nach der Dinner Speech erwarten unsere Gäste in der Alten Oper in Frankfurt kulinarische Genüsse, Show Acts und auch der eine oder andere Drink.

Seien Sie auch dieses Jahr wieder dabei beziehungsweise werden Sie erstmalig Mitglied der Institutional Money Kongress-Community! Informieren Sie sich auf Top-Niveau über die neuesten Entwicklungen und Trends im Asset Management Business. Anmelden können Sie sich ONLINE HIER zum 12. Institutional Money Kongress 2019. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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