Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Kommentar
twitterlinkedInXING

Deutscher Sittenverfall: Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident

Wie tief kann Deutschlands Politik noch sinken, wenn es einen Außenminister zum Bundespräsidenten macht, der einen US-Präsidentschaftskandidaten zuerst als "Hassprediger" abkanzelt und ihm dann als Staatsoberhaupt früher oder später die Hand reichen muss?

deutschland-flagge.jpg

Diplomatie dürfte des deutschen Außenministers Stärke nicht sein, dabei ist es doch genau das, was von einem öffentlichen Amtsträger dieses Ranges erwartet werden darf. Alleine mit dieser Äußerung wäre schon eine Abberufung Steinmeiers spätestens nach den geschlagenen US-Wahlen angebracht gewesen, da ein solcher Mann eine unmittelbare Belastung der diplomatischen Beziehungen darstellt. Einem Hans-Dietrich Genscher wäre so etwas jedenfalls nicht passiert.

Drittklassiges Polit-Personal, viertklassig bezahlt

Wie weit muss sich die sogenannte politische "Elite" Deutschlands vom Volk entfernt haben, dass sie jemanden in das höchste repräsentative Amt des Staates hievt, der derart diplomatisch ungeschickt - um nicht zu sagen, plump - agiert! Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass das politische Personal immer schwächer wird und sich an Pfründen festklammert.

In der Wirtschaft heißt es so schön: "If you pay peanuts, you get monkeys". Wenn man einem Regierungsmitglied die Gage eines Abteilungsleiters eines Industriekonzerns zahlt, kann man nicht erwarten, dass sich talentierte Leute mit Niveau für Polit-Jobs interessieren, sondern man findet höchstens eitle Selbstdarsteller, die einen Rücktritt nicht einmal in Betracht ziehen. 

Es wird spannend werden zu beobachten, wie sich der eine oder andere Politiker in Europa, der sich höchst undiplomatisch zum US-Präsidentschaftswahlkampf geäußert hat, verbiegen wird, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Für Rückgrat spricht ein solches Verhalten sicherlich nicht. Aber wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten....

Nicht der erste Sündenfall

Anstand und Selbstachtung würden es Steinmeier gebieten, zurückzutreten oder sich zumindest nicht als Kandidat aufstellen zu lassen. Der gleiche Anstand würde es den Parlamentariern verbieten, eine solchen Kandidaten zu wählen. Aber was soll man von einem Staat auch schon erwarten, der lange Zeit nicht wusste, wer sich auf seinem Territorium aufhielt, dessen Kanzlerin sich vom Geheimdienst einer befreundeten Nation bespitzeln ließ und dies als "quantité négligeable" einfach hinnahm? (kb)

 

 

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen