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Zurich Insurance hat Nachfolger für Ex-CEO Martin Senn gefunden

Zurich Insurance ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Martin Senn fündig geworden.

Martin_SennZurich Insurance Group AG hat den Chef von Generali SpA, Mario Greco, an die Konzernspitze berufen. Seine Aufgabe wird sein, eine Trendwende bei dem Schweizer Versicherungskonzern herbeizuführen, nachdem Verluste im  Schadenversicherungsgeschäft (General Insurance) Zurich zur Aufgabe einer angestrebten Übernahme zwangen. Der 56-jährige Greco wird am 1. Mai den Posten als Chief Executive Officer übernehmen, teilte Zurich am späten Dienstag mit. Er wird auf Tom de Swaan folgen, der die Position ad interim innehat, seit Martin Senn Ende (Bild links) Dezember 2015 zurückgetreten ist.
 
Greco kehrt damit wieder zu dem Unternehmen zurück, bei dem er vor seiner Zeit bei Generali fünf Jahre lang gearbeitet hatte. Er hatte auf der Auswahlliste für den Chefposten gestanden, als Senn 2010 befördert wurde, hatten mit dem Vorgang vertraute Personen gegenüber Bloomberg gesagt.
 
"Wir freuen uns, Mario Greco nach seiner erfolgreichen Zeit als CEO bei Generali bei Zurich willkommen zu heißen", wird de Swaan in der Mitteilung von Zurich zitiert. "Mario bietet die seltene Kombination von Unternehmergeist, profunder Kenntnis der Versicherungsbranche und breiter Erfahrung als CEO, nach der wir für den neuen CEO von Zurich gesucht haben."
 
Senn hatte am 1. Dezember seinen Rücktritt angekündigt. Zuvor hatte der größte Schweizer Versicherer für das dritte Quartal einen Verlust in der Schadenversicherungssparte gemeldet und ein Übernahmegebot für die britische RSA Insurance Group Plc abgeblasen. Die Probleme verschlimmerten sich im Dezember, als drei Stürme Schäden in Teilen von England, Schottland und Irland anrichteten. Tausende Häuser wurden überflutet, was das Unternehmen veranlasste, die Anleger in der vergangenen Woche vor einem erneut drohenden Quartalsverlust in der General- Insurance-Sparte zu warnen.
 
Das Unternehmen mit Sitz in Zürich, das mit etwa 55.000 Mitarbeitern zu den größten Versicherern der Welt zählt, setzt nun auf Greco, um das Ruder herumzureißen - was ihm bei Generali bereits gelungen ist. Der in Neapel geborene Greco hatte bei dem italienischen Wettbewerber die Kosten verringert, die Schulden reduziert und Bereiche außerhalb des Kerngeschäfts verkauft, um den Gewinn wieder aufzubessern, der bei seiner Amtsübernahme im Jahr 2012 auf einem Neunjahrestief lag. (aa)
 
 
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