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Zu starke Kritik: Indiens Notenbankchef verzichtet auf zweite Amtszeit

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Raghuram Rajan

Indiens Zentralbank-Chef Raghuram Rajan beugt sich der wachsenden Kritik aus Teilen der Regierungspartei und verzichtet auf eine zweite Amtsperiode. Er werde nach Ablauf seines Vertrages im September wieder an der Universität arbeiten, gab der angesehene Ökonom und Gouverneur der Reserve Bank of India in einem Schreiben an die Notenbankmitarbeiter bekannt. 

Rajans Ankündigung kam nicht ganz unversehens: Ein enger Verbündeter von Ministerpräsident Narendra Modi hatte sich zuletzt Medienberichten zufolge kritisch zu Rajans Geldpolitik geäußert. Die Zinsen seien zu hoch, beanstandete dieser. Für andere wiederum habe der 53-Jährige, der seit 1995 an der University of Chicago lehrt, mit seiner Inflations-Ausrichtung wesentlich zur Stabilisierung der Währung beigetragen.

Nachfolger "in Kürze" bekannt
Die Funktion als oberster Währungshüter des Landes hat Rajan seit dem 4. September 2013 inne. Von 2003 bis 2006 war er Chefökonom des Internationalen Währungsfonds. Arun Jaitley, Finanzminister der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft, würdigte seine Arbeit und ließ über den Kurznachrichtendienst Twitter ausrichten, dass man bald einen Nachfolger bekanntgegeben werde. (dw/aa)

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