Zehn Jahre sind genug: BVR-Präsidentin macht nicht weiter

Die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, wird dem BVR nach Ablauf ihrer zweiten Amtsperiode im Dezember 2027 nicht ein drittes Mal für das Präsidentenamt des Verbandes zur Verfügung stehen. Das teilt der Spitzen- und Lobbyverband der genossenschaftlichen Bankengruppe mit.
"Es ist mir eine große Ehre, den BVR zu führen. Die Arbeit macht mir bis heute große Freude. Nach nahezu zehn Jahren an der Spitze des BVR habe ich mich aber entschieden, nach dem Ende der laufenden Amtsperiode ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen", lässt sich Kolak zitieren. "Mir war wichtig, den Verwaltungsrat bereits jetzt über meine Entscheidung zu informieren. Damit erhält das Gremium ausreichend Zeit, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger auszuwählen und einen geordneten Übergang vorzubereiten."
Ihre Karriere im genossenschaftlichen Bankensektor begann Kolak 1998 bei der Berliner Volksbank, für die sie in verschiedenen Vertriebs- und Führungspositionen tätig war. 2012 wechselte sie als Leiterin des Bereichs Marketing zum BVR. 2015 rückte sie – zunächst als Generalbevollmächtigte – in den Vorstand der Berliner Volksbank auf. Im Jahr 2018 wechselte sie als Präsidentin zurück zum BVR. (fp)

